Sprüche und Meinungen


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Worte zum Sonntag und andere Texte:


Worte zum Sonntag, 7.8.2022: mal etwas unterhaltsamer: Ein sommerlicher Wertevergleich? Die Frage: Warum überquerte das Huhn die Strasse?

KINDERGÄRTNERIN: Um auf die andere Strassenseite zu kommen.

BILL GATES: Ich habe gerade das neue Huhn Office 2022.7 herausgebracht, das nicht nur die Strasse überqueren, sondern auch Eier legen, wichtige Dokumente verwalten und meinen Kontostand zum Explodieren bringt.

ANGELA MERKEL: Nun wollen wir erst mal abwarten, ob das Huhn die andere Strassenseite unbeschadet überhaupt erreicht.

GIOVANNI TRAPPATONI: Das Huhn hatte fertig!

JOHN WAYNE: Ein Huhn muss tun, was ein Huhn tun muss!

E.T.: Das Huhn will nach Hause.

LUDWIG XIV: Das Huhn bin ich.

DARTH VADER: Weil die dunkle Seite der Macht stärker war.

PLATO: Für ein bedeutenderes Gut.

ARISTOTELES: Es ist die Natur von Hühnern, Strassen zu überqueren.

KARL MARX: Es war historisch unvermeidlich.

OLIVER STONE: Die Frage ist nicht „Warum überquerte das Huhn die Strasse“, sondern „Wer überquerte die Strasse zur gleichen Zeit, den wir in unserer Hast übersehen haben, während wir das Huhn beobachteten“.

WILHELM BUSCH: Rüber laufen war nicht schwer, drüben sein dagegen sehr.

CHARLES DARWIN: Hühner wurden über eine grosse Zeitspanne von der Natur in der Art ausgewählt, dass sie jetzt genetisch bereit sind, Strassen zu überqueren.

ALBERT EINSTEIN: Ob das Huhn die Strasse überquert hat oder die Strasse sich unter dem Huhn bewegte, hängt von Ihrem Referenzrahmen ab.

BUDDHA: Mit dieser Frage verleugnest du deine eigene Hühnernatur.

ERNEST HEMINGWAY: Um zu sterben. Im Regen.

COLONEL SANDERS: Ich habe eines übersehen?

BILL CLINTON: Ich hatte zu keiner Zeit irgendwelche sexuellen Kontakte mit diesem Huhn.

FORREST GUMP: Lauf, Huhn, lauf!

ARNOLD SCHWARZENEGGER: Es wird wiederkommen.

CHRISTOPHER COLUMBUS: Es wollte nach Indien.

WINSTON CHURCHILL: Um zu siegen, wie hoch auch immer der Preis dafür sein würde. - Ich habe ihm dafür nichts als Blut, Schweiss und Tränen versprochen. - Noch nie in der Geschichte der Hühner hatten so viele Hühner einem einzigen Huhn so viel zu verdanken. –

SIGMUND FREUD: Die Tatsache, dass Sie sich überhaupt mit der Frage beschäftigen, dass das Huhn die Strasse überquerte, offenbart Ihre unterschwellige sexuelle Unsicherheit.

JOHN LENNON: Imagine all the chicken, crossin' streets in peace.

PETER LUSTIG („Die Sendung mit der Maus“): Auch Hühner gehen über die Strasse. Hört sich komisch an ... ...is' aber so.

YODA: Die Strasse überqueren es musste.

NEIL ARMSTRONG: Es war nur ein kleiner Schritt für das Huhn, aber ein grosser Sprung für die Huhnheit.

WERNER HEISENBERG: Es war gar nicht möglich, gleichzeitig den Ort und die Geschwindigkeit des Huhnes festzustellen.

KERMIT: Applaus, Applaus, Applaus!!!!! Das Huhn überquerte die Strasse. Applaus!!!!

STEPHEN KING: Weil das Huhn nicht wusste, dass auf der anderen Strassenseite eine Katze wartete. Und das war alles andere als nur eine einfache Katze…

GEORGE W. BUSH: Dies war ein unprovozierter Akt des internationalen Terrorismus und wir behalten uns gegen das Huhn jede Massnahme vor, die geeignet ist, die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten und die Ideale der Freiheit und der Demokratie zu verteidigen.

KANT: Das Huhn handelte nach derjenigen Maxime, von der es zugleich wollte, dass sie allgemeines Gesetz werde. – das Huhn hatte den Mut, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen.

TIMOTHY LEARY: Weil das der einzige Ausflug war, den das Establishment dem Huhn zugestehen wollte.

RONALD REAGAN: Hab ich vergessen.

CAPTAIN JAMES T. KIRK: Um dahin zu gehen, wo noch kein Huhn vorher war.

HIPPOKRATES: Wegen eines Überschusses an Trägheit in seiner Bauchspeicheldrüse.

MARTIN LUTHER KING JR.: Ich sehe eine Welt, in der alle Hühner frei sein werden, Strassen zu überqueren, ohne dass ihre Motive in Frage gestellt werden. Ich hatte diesen Traum.

MOSES: Und Gott kam vom Himmel herunter, und er sprach zu dem Huhn „Du sollst die Strasse überqueren“. Und das Huhn überquerte die Strasse, und es gab grosses Frohlocken.

FOX MULDER: Sie haben das Huhn mit Ihren eigenen Augen die Strasse überqueren sehen. Wie viele Hühner müssen noch die Strasse überqueren, bevor Sie es glauben?

RICHARD M. NIXON: Das Huhn hat die Strasse nicht überquert. Ich wiederhole, das Huhn hat die Strasse NICHT überquert.

MACHIAVELLI: Das Entscheidende ist, dass das Huhn die Strasse überquert hat. Wer interessiert sich für den Grund? Die Überquerung der Strasse rechtfertigt jegliche möglichen Motive.

JERRY SEINFELD: Warum überquert irgendjemand eine Strasse? Ich meine, warum kommt jemand darauf zu fragen „Was zum Teufel hat dieses Huhn da überhaupt gemacht?“

SIGMUND FREUD: Die Tatsache, dass Sie sich überhaupt mit der Frage beschäftigen, dass das Huhn die Strasse überquerte, offenbart Ihre unterschwellige sexuelle Unsicherheit.

KONFUZIUS: Um an die Quelle zu kommen, musste es gegen den Strom schwimmen.

EPIKUR: Aus Spass.

HAMLET: Das ist hier nicht die Frage.

JULIUS CÄSAR: Es kam, sah, und lief rüber.

ISAAC NEWTON: Es befand sich schon vorher in einer Bewegung auf die Strasse zu. Ein Huhn in Ruhe wäre auf seiner eigenen Seite geblieben.

MARK TWAIN: Die Nachrichten von seiner Strassenüberquerung sind stark übertrieben.

FRIEDRICH NIETSCHE: Es ist ein Überhuhn.

NIEL BOHR: Die Quantenfunktion des Huhns war probabilistisch über beide Strassenseiten verteilt; erst die Beobachtung führte zur Materialisierung des Huhns auf der anderen Seite.

ANDERSEN CONSULTING: Deregulierung auf der Strassenseite des Huhns bedrohte seine dominante Marktposition. Das Huhn sah sich signifikanten Herausforderungen gegenüber, die Kompetenzen zu entwickeln, die erforderlich sind, um in den neuen Wettbewerbsmärkten bestehen zu können. In einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Klienten hat Andersen Consulting dem Huhn geholfen, eine physische Distributionsstrategie und Umsetzungsprozesse zu überdenken. Unter Verwendung des Geflügel-Integrationsmodells (GIM) hat Andersen dem Huhn geholfen, seine Fähigkeiten, Methodologien, Wissen, Kapital und Erfahrung einzusetzen, um die Mitarbeiter, Prozesse und Technologien des Huhns für die Unterstützung seiner Gesamtstrategie innerhalb des Programm-Management-Rahmens auszurichten. Andersen Consulting zog ein diverses Cross-Spektrum von Strassen-Analysten und besten Hühnern sowie Andersen Beratern mit breit gefächerten Erfahrungen in der Transportindustrie heran, die in 2-taegigentägigen Besprechungen ihr persönliches Wissenskapital, sowohl stillschweigend als auch deutlich, auf ein gemeinsames Niveau brachten und die Synergien herstellten, um das unbedingte Ziel zu erreichen, nämlich die Erarbeitung und Umsetzung eines unternehmensweiten Werterahmens innerhalb des mittleren Geflügelprozesses. Die Besprechungen fanden in einer parkähnlichen Umgebung statt, um eine wirkungsvolle Test-Atmosphäre zu erhalten, die auf Strategien basiert, auf die Industrie fokussiert ist und auf eine konsistente, klare und einzigartige Marktaussage hinausläuft. Andersen Consulting hat dem Huhn geholfen, sich zu verändern, um erfolgreicher zu werden.

Ende Huhn, immer Huhn.


Worte zum Sonntag, 31.7.2022: Überforderung?

Heute etwas gereizter als sonst, aber trotzdem ein Thema das beschäftigt. Sind wir über(ge)fordert? Haben wir Endzeitangst? Kann das westlich getrimmte Wirtschaftswachstum, welches uns zum heutigen Dasein gebracht hat, jetzt nicht mehr weiterwachsen (was es auf Teufel kommt raus muss, um zu funktionieren)?

Ist unsere auf reinem Wachstum getrimmte Wohlstandsgesellschaft am Ende? Die aufwärtsstrebende Zeit nach dem 2. Weltkrieg ist vorbei und somit ist sozialer Abstieg, eingeschränktes Leben in naher Zukunft das, was unser Leben bestimmt! Bestimmt!

Es kann so nicht mehr weiter bergauf gehen!

Sind wir überhaupt in der Lage, uns auf die neuen Herausforderungen einzustellen? Meine Meinung: Nein. Wir sind schon zu lange auf der Autobahn mit Vollgas unterwegs und können nicht einfach so auf ein selbst zu pedalendes Fahrrad umsteigen und können uns auch nicht mehr so wohl fühlen, so unterwegs zu sein. Zu sehr sind wir faule Gewohnheitstiere geworden, die viel zu viel Zeit bräuchten, uns an neue Lebensbedingungen anzupassen.

Einschränken? Warum? 25’000 verhungern pro Tag, vor allem in Afrika und die können nur den Kopf schütteln, wenn die Europäer fordern, nichts mehr aus Russland zu kaufen. In der Ukraine sind ein Bruchteil davon insgesamt getötet worden.

Im Jemen haben wir einen Krieg mit 300'000 Toten, wer hat davon schon Notiz genommen? Im Kongo herrscht seit 40 Jahre ein gnadenloser Bürgerkrieg, wo ist die «Weltgemeinschaft» da? Äthiopien, Eritrea und Somalia müsste man auch noch dazuzählen. Da schaut eigentlich keiner wirklich hin.

In Europa ist es aber plötzlich so tragisch, wenn sich das bis dahin als korruptestes Land in Europa bezeichnete Land (Ukraine) von einem anderen angegriffen wird (PS: in der Statistik für organisierte Kriminalität die Nr. 3 in Europa, also ein voll vertrauenswürdiger Partner, Ironie-Ende). Eigentlich ist es der reine Rassismus, was in uns geschieht. Am Rande Europas, also in der Nähe bei uns, ist es tragisch, was geschieht, ist es aber auf einem anderen Kontinent, interessiert es nicht, ausser, man kann den eigenen Dreck dorthin kostengünstig exportieren. Nicht, dass ich die Toten damit rechtfertigen will oder Krieg als richtigen Weg sehe. Ganz im Gegenteil.

Wenn wir in unserer Zeit zurückschauen, sehen wir vor allem die letzten etwa 50 Jahre des ständigen Wirtschaftswachstums und denken, das sei der positive Auswuchs der Demokratie. Nur schon das ist grundfalsch.

Europa, und damit auch wir in der Schweiz, sind gross geworden durch Autokratien und nicht durch das, was wird noch gerade so Überdenken können. Ohne die Zeiten der früheren Autokratien wären wir nicht die grossen starken Länder in Europa geworden. Nur mit Zwang und Einschränkungen sind die grossen europäischen Länder gewachsen und erfolgreich geworden.

Wenn man den EU-P0litikern auf die Finger schaut, sieht man eigentlich nur, dass sich in den letzten 20 Jahren nichts wirklich bewegt hat (was bei der Auswahl dieser häufig intelligenzfernen P0litiker auch kein Wunder ist.) Es wird zugeschaut, viel geredet, etwas gedroht und dann das gemacht, was die USA möchten. Auf Gegenbeweise bin ich sehr gespannt und sicher, sie werden nur in kleinsten Details kommen.

Die EU ist eine Totgeburt in Europa, die noch nicht bemerkt hat, dass nur noch die Eingeweide nicht verwest sind und einige überbezahlte, nicht wirklich mit Können und Weitsicht beseelte meinen, dass Menschen, die als selbstdenkende, kulturell sehr unterschiedliche Individuen getrennt sind (und es auch bleiben wollen), unter einem Schirm zusammenzubekommen. Dies wollen sie mit immer mehr sogenannten Gesetzen durchsetzen, die eigentlich immer nur Verbote sind. In den letzten Jahren ist es nur noch ein immerwährendes Scheitern mit Anlauf, ohne zu bemerken, in welche Richtung der von diesen Menschen gewollte Weg führt. Wohl nicht viel weiter als zum Brett von ihrem Kopf.

Sie wollen nur noch mit «befreundeten», demokratischen Partnern Handel treiben und merken nicht, dass sie damit alle schon lange unterschwellig vorhandenen Konflikte zu Tage bringen werden und die Welt noch hässlicher und unübersichtlicher wird. Und dies wie immer zulasten der Armen und zum Wohl einiger weniger. Sie wollen uns weissmachen, dass wir die Guten sind und nur noch mit den einen, die sie als moralisch unbedenklich ansehen, Handel treiben, aber mit jenen, die moralisch nicht über alle Zweifel erhaben sind nicht – ausser es bringt uns was. So was von verlogener P0litik finde ich einfach nur zum kotzen. Wenn wir wirklich nur noch mit moralisch zweifelsfreien Ländern Handel führen wollen, bricht unsere «Wertegemeinschaft» innert kürzester Zeit zusammen. Oder wie stehen wir zu den grossen Mitspielern der Weltliefermachten wie z.B. den «lupenreinen» Demokraten in China, Indien, Saudi-Arabien, etc. etc.

Verlogen, falsch und widerwärtig – so sehe ich leider einen grossen Teil unserer p0litischen Schwätzer auf den Bühnen der Welt. Leider.

Vor vielen Jahren gingen die intelligenten Menschen noch in die P0litik – heute in die Wirtschaft. Kein Wunder ist die P0litik zu dem verkommen, was sie heute ist. Eine Ansammlung vieler Menschen, die im «normalen» Leben nichts erreichen und ihr Wohl zulasten der Anderen in der gutbezahlten Politik suchen. Und am Verlogensten dabei sind heute die sogenannten guten Linken heute unterwegs, die vor vielen Jahren viel für die Menschen von heute getan haben. Das tun sie heute nur noch für sich selbst. Beweise? Schaut euch die «grossen» linken P0litiker der letzten Jahre an und wo und womit sie nach der p0litischen Karriere ihre Geldbeutel füllen. Leuenberger bei uns, Schröder in Deutschland etc. etc., die Liste ist endlos. Schade um das, was von den «echten» Linken in den Jahrzehnten davor mitaufgebaut wurde.

So, mal wieder meine Meinung von mir gegeben im Wissen, dass nicht alle damit einverstanden sind. Aber, solange die Meinungsfreiheit noch nicht ganz tot ist, werde ich meinen Mund aufmachen und hoffe, ich animiere den einen oder anderen Leser, dies auch zu tun.

In diesem Sinn, einen toleranten, meinungsFREIEN Sonntag und morgen viel Freude am Tag, den die Schweiz feiert, ob wir es verdient haben zu feiern oder nicht.


Worte zum Sonntag, 24. Juli 2022: Alles hat seinen Preis im Leben

Alles, was im Leben von wert ist, bekommt man nicht geschenkt. Du kannst noch so viele interessante Bücher über Persönlichkeitsentwicklung und Erfolg lesen, wenn du nichts dafür tust, dann wird es dir nichts bringen. Das ist auch gut so. Ansonsten würden wir die wirklich wertvollen Dinge im Leben nicht mehr anstreben, wenn man nichts dafür tun müsste. Und daher wären sie auch nicht mehr wertvoll, weil sie jeder haben könnte.

Es ist nicht Geld, es ist die Zeit, die unsere wertvollste Ressource ist. Einmal verlorenes Geld können wir versuchen wieder einzunehmen. Einmal verlorene Zeit ist für immer verloren. Zeit ist unersetzbar. Es ist unsere wertvollste Ware. Erfolgreiche Menschen haben verstanden, dass sie Zeit und Geld voneinander trennen müssen, um frei über ihr Leben bestimmen zu können.

Aus genau diesem Grund wird die Kluft zwischen arm und reich immer grösser. Erfolglose Menschen tauschen einfach ihre Zeit (wertvollste Ware) gegen Geld ein. Wer wirklich finanziell unabhängig sein will, muss verstehen, dass es nicht darum geht, Zeit gegen Geld einzutauschen. Denn jeder hat nur 24 Stunden zur Verfügung, die Grenzen wären also schnell ausgeschöpft, auch wenn man immer produktiver arbeiten kann. Der Schlüssel ist, einen wirklichen Wert bzw. Mehrwert mit deinen Produkten, deiner Firma, deinem Projekt oder deiner Unternehmung für andere Menschen zu schaffen. Schaffe einen Mehrwert im Leben anderer Menschen und du wirst mit Dankbarkeit, Freundschaft oder auch Geld belohnt. Das ist die einfache Formel für die grösstmögliche Unabhängigkeit. Wer das verstanden hat, besitzt nicht nur Zeit, sondern auch Freiheit. Und wenn du zudem noch deine Bestimmung im Leben kennst, gehörst du zu den glücklichsten Menschen auf diesem Planeten.

Warum wache ich morgens auf? Warum gehe ich zur Arbeit? Was ist überhaupt der Sinn und Zweck meines Lebens?

Auf jeden von uns wartet am Ende die Kiste…

Deshalb sollten wir jeden Tag unsere Berufung leben. Eine Arbeit, die uns erfüllt, begeistert und motiviert. Arbeiten, um nur Geld zu verdienen, ist wohl die falsche Antwort, auch wenn es zu (über)leben Geld braucht. Und wenn du wirklich glaubst, dass dein Job dem reinen Broterwerb dienen sollte… nun dann will ich dich mal in 10 Jahren wiedersehen und dich fragen, waren diese 10 Jahre ausgefüllt? Ein langweiliger und monotoner 9-5job wird jegliche Begeisterung in dir killen.

Ich hoffe für dich, dass du deine Bestimmung kennst, weisst, welches Feuer noch in dir brennt und du mit diesem Wissen deine Gegenwart so schön auffüllen kannst, damit du in Zukunft auf eine tolle Vergangenheit zurückschauen kannst. Wenn du wissen willst, warum du wie bist und mit wem du wie umgehen kannst, damit dein Leben einfacher wird: dieses Buch hilft dir, deine Ziele einfacher und effektiver zu erreichen, ohne leere Versprechen, nur im Erkennen, was in dir liegt, was weniger und wo du wie mit deinen Stärken gewinnen kannst. Ob Privat, im Beruf oder der Beziehung, direkt zu ex libris: https://bit.ly/3lWV2UD

In diesem Sinne mal einen angenehmen Sonntag, der so gefüllt ist, wie du es dir erträumst.


Worte zum Sonntag, 17.7.2022: Mikroplastik. die eigentlich verkannte Gefahr

Oh, mein Gott, jetzt fängt der Silvio auch noch an mit Angstverbreitung …?? Nein, aber auf was hinweisen, was sehr sehr klein ist, das möchte ich schon. Winzige Partikel aus Plastik machen der Umwelt, den Tieren und letztlich auch dem Menschen zu schaffen. Das ich den Menschen als Verursacher der Umweltverschmutzung als letztlich platziere ist ganz bewusst so gewählt. Wie gefährlich sind sie?

Das grösste Müllproblem der Welt heisst schlussendlich Mikroplastik, auch wenn uns eher die herumliegenden Plastik-Flaschen auffallen und den einen oder andere sogar stören. Allein in Europa gelangen jährlich hunderttausende Tonnen der feinen Kunststoffteilchen in die Umwelt, etwa vier Kilogramm pro Kopf. Das ist dreimal so viel wie grosses Plastik, beispielsweise Tüten, Flaschen und Verpackungen.

Die kleinen bis kaum sichtbaren Plastikteilchen, einen tausendstel bis fünf Millimeter gross, gelangen in alle Winkel des Planeten. Schwirren durch die Luft, dringen in Böden ein, schwimmen in Flüssen und Seen. Knapp 90 Prozent der Meeresoberflächen sind mit Mikroplastik kontaminiert, von der Arktis über die Ostsee bis zum Pazifik, und Forscher wurden selbst an entlegenen Orten in den Alpen und den Pyrenäen fündig! Nach Schätzungen der Weltnaturschutzunion gelangen weltweit jedes Jahr 3,2 Millionen Tonnen Kleinplastik in die Umwelt.

Doch selbst wenn es gelänge, sämtliche Mikroplastikquellen zu stopfen – der Müll würde zunächst dennoch zunehmen: Alles herumvagabundierende Grossplastik zerfällt früher oder später. Eine Tüte braucht dazu 10 bis 20 Jahre, eine Take-away-Box aus Styropor 50, eine PET-Flasche etwa 450 Jahre.

Nun, wie kommt das Mikroplastik in die Welt? Lange galt in erster Linie die Kosmetikindustrie als verantwortlich. Sie mengte Shampoos, Peelings und Zahnpasta Teilchen bei, die massierend oder abreibend wirken sollten. Unter öffentlichem Druck haben die Hersteller diese Anteile jedoch massiv reduziert. Sie machen weniger als ein Prozent des gesamten in die Umwelt gebrachten Kleinplastiks aus. Auch die Kunststoffindustrie liefert winzige Plastikpellets, die zu Folien verschmolzen oder als Feuchtigkeitsabsorbierer in Windeln eingebaut werden.

Dieses »primäre Mikroplastik« ist aber nur für einen kleinen Teil des Mikroplastikmülls verantwortlich, wenn es in die Umwelt entweicht. Der grosse Rest, rund 90 Prozent, entsteht bei der Nutzung und Zersetzung von Plastikprodukten wie Tüten, Verpackungen oder Reifen. Autos und ihre Infrastruktur gelten inzwischen als die Hauptverursacher von Mikroplastik. Der Abrieb von Pkw und Lkw-Reifen, von Fahrbahnmarkierungen sowie von Bitumen aus dem Asphalt macht zusammen die Hälfte der Emissionen aus. Das hat das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik in Oberhausen berechnet. Regen spült die Partikel von den Strassen in die Kanalisation, von da gelangen sie über Flüsse ins Meer.

Die Autoreifen entlassen den Mikromüll nicht nur als Abrieb auf den Strassen, sondern auch in ihrem Zweitleben als Krümel auf Sportplätzen. Zerbröselte Altreifen werden zu federnden Böden für Spielplätze und Wettkampfbahnen verarbeitet und auf Kunstrasenplätzen verstreut. Auf einem einzigen Fussballfeld verbergen sich mehrere Tonnen Gummikügelchen. Viele werden verschleppt in Profilsohlen, Trikots oder vom Wind. Dazu kommt der Abrieb von Kleidung aus Polyester oder Acryl. Von der heimischen Waschmaschine werden winzige Fusseln aus Jacken, Hosen oder T-Shirts in die Kanalisation geschwemmt.

Überraschend ist auch der Anteil im häuslichen Kompost. Denn Haushalte und Handelsketten entsorgen Bioabfälle oft in Tüten und anderen Plastikverpackungen. Die zerkleinerten Reste machen sechs Prozent der gesamten Mikroplastikemission aus.

Besonders widersinnig: Klärwerke filtern eigentlich rund 95 Prozent des Mikroplastiks aus dem Abwasser – doch konventionelle Landwirte düngen mit den Abfällen ihre Felder. Über den Schlamm gelangen die Partikel zurück in die Natur. Sie werden untergepflügt, in die Tiefe gespült, verweht.

Nun zur wirklich schlechten Nachricht: Das Plastik hat unseren Körper erreicht. Nach einer Studie nimmt ein US-Amerikaner durch Essen und Trinken pro Jahr zwischen 39’000 und 52’000 Mikroplastikteilchen auf. Besonders Fische, die auf unseren Tellern landen, sind kontaminiert. Da sich die Partikel in der Grösse nicht von Plankton unterscheiden, schlucken die Fische und andere Meerestiere beides. An der Nordsee fanden Forscher Mikroplastik in Miesmuscheln und Austern, in Kabeljau, Hering und Seehecht, ausserdem im Kot von Seemöwen, Kegelrobben und Schweinswalen.

Eine wesentlich grössere Menge atmen wir allerdings ein. Britische Forscher ermittelten, dass ein Mensch, während er mit Mikroplastik kontaminierte Muscheln isst, eine 15- bis 600-mal so grosse Menge an Plastikstaub aus der Wohnungsluft aufnimmt. Deshalb überrascht es nicht, wenn Wissenschaftler die Teilchen auch im Kot finden. Die Partikel stammten von neun verschiedenen Plastiksorten, insbesondere Polypropylen (PP) und Polyethylenterephthalat (PET).

Dennoch beinhaltet sie auch eine gute Nachricht: Mikroplastik wird offensichtlich ausgeschieden. Ob aber alles aufgenommene Plastik den Körper wieder verlässt, weiss niemand genau. Eine toxische Wirkung auf den Menschen wurde bisher nicht nachgewiesen. Allerdings fehlen Studien.

Untersuchungen an kleinen Lebewesen zeigen jedoch, dass Mikroplastik durchaus schädlich sein kann. Bei Planktonkrustentieren leidet die Reproduktionsfähigkeit, bei der Miesmuschel stören Plastikpartikel den Eiweissstoffwechsel, und bei Strandschnecken stören sie den Fluchtreflex. Fische fressen langsamer, werden träger und unvorsichtiger. Wattwürmer und Regenwürmer erleiden Entzündungen im Verdauungstrakt.

Reines Mikroplastik wäre im menschlichen Körper wohl nicht so gefährlich, doch sind die Partikel verunreinigt. Viele beinhalten krebserregende und giftige Zusätze wie Flammschutzmittel, Styrolverbindungen und Weichmacher. Bricht die Polymerstruktur durch UV-Strahlung, Reibung oder Wellenbewegung auf, werden diese Stoffe freigesetzt. Zudem wirkt die Plastikoberfläche durch Absorptionskräfte wie ein Magnet auf Umweltgifte wie Kohlenwasserstoffe, Schwermetalle und Pestizide. Und obendrein bildet sich oft ein umhüllender Biofilm aus Bakterien, Viren und Parasiten, der Krankheiten verursachen kann.

Problem aber könnte Nanoplastik darstellen. Besonders kleine Teilchen durchdringen Zellmembranen und reagieren mit Molekülen im Inneren der Zellen. Die nur unter dem Mikroskop sichtbaren Partikel könnten sogar die Blut-Hirn-Schranke überwinden, eine Schutzschicht zwischen Gefässen und Gehirn, und dort Entzündungen und Gewebeschäden verursachen. Doch auch dazu ist die Studienlage dünn bis nicht vorhanden.

Wie werden wir das Mikroplastik los? Am sinnvollsten wäre eine Vielzahl von Massnahmen, die parallel an unterschiedlichen Stellen greifen. Sie betreffen die Industrie, die Abwasserentsorgung, aber auch Privathaushalte.

In Klärwerken könnte zum Beispiel eine vierte Reinigungsstufe das Abwasser zu fast einhundert Prozent reinigen, auch Medikamentenreste und Hormone würden entnommen. Infrage käme ein Adsorptionsverfahren durch Aktivkohle mit nachfolgender Tuchfiltration, das pro Anlage zwischen 2,7 und 3,5 Millionen Franken kostet.

An Lösungen wird gearbeitet, um noch ein paar Ideen zu nennen: An der TU Dresden entwickeln Naturstofftechniker Alternativen zu Plastikverpackungen: Joghurtbecher etwa könnte man auch aus mikrogefaltetem Karton bauen. Chemiker am Max-Planck-Institut in Mainz tüfteln indes an biologisch abbaubaren Kunststoffen, indem sie in die Polymerketten Phosphat als Sollbruchstellen einbauen. Wenn Bakterien an den Phosphatmolekülen knabbern, zerfällt das Plastik. Doch bis zur Marktreife wird es in allen Fällen noch lange dauern und ich traue der Intelligenz der Menschheit nicht zu, sich ein wenig einzuschränken.

Ein etwas spezielles «Worte zum Sonntag», welcher ein Zusammenzug aus verschiedensten Beiträgen aus aller Welt ist, ergänz mit meinen Gedanken dazu, geht zu Ende und ich wünsche euch einen möglichst abfallfreien Sonntag.


Wenn du Zeit hast, dann lies es bis zum Ende und wenn du keine Zeit hast, lies es 2 x und schau dir den Film zum Schluss auch noch gleich an.
Hast du bemerkt, dass die einzige Zeit in unserem Leben, in der wir älter werden möchten, die Zeit ist, in der wir Kinder sind? Wenn du jünger als 10 Jahre bist, bist du so fasziniert vom Älterwerden, dass du in Abschnitten denkst.

“Wie alt bist du?” Als Kind: “Ich bin vier ein halb!” Später: Du bist niemals 36 ½. Doch als kleiner Mensch bist du bist 4 ½ und wirst bald 5. Das ist der Schlüssel.

Du wirst ein Teenager und nichts kann dich aufhalten. Du springst zur nächsten Stufe oder überspringst sogar einige.

“Wie alt bist Du?” “Ich werde 16!” Du könntest auch 13 sein, aber hey, du wirst 16! Und dann der grösste Tag in deinem Leben……… Du wirst 21. Du wirst 21 ……. YESSS!!!

Und dann wirst du 30. Ooh, - was geschieht dir? Bei einigen geht es jetzt schon los:
Das hört sich an, wie saure Milch! Alles wendet sich. Das ist jetzt kein Spass mehr. Du bist ein Trauerkloss. Was ist los? Was hat sich geändert?

Du wurdest 21, du wurdest 30 und nun drängelst du auf die 40 zu …. Whoa!
Zieh die Bremse! Es entgleitet dir alles. Bevor du es realisiert hast, bist du 50 und alle deine Träume sind vorbei.

Aber warte!!! Du wirst 60. Und du hättest nicht gedacht, dass du das schaffst! So wurdest du 21, 30, drängelste auf die 40, erreichtest die 50 und jetzt bist du 60 Jahre.

Dann hast du hast mit so viel Geschwindigkeit die 70 erreicht, dass es danach eine Angelegenheit von Tag-zu-Tag ist.

Du bist in die 80-er gekommen und nun ist es immer wieder der gleiche Kreislauf: Du stehst auf, erreichst das Mittagessen, drehst dich um und es wird Zeit zum Schlafen gehen. Und das bleibt so bis in die 90-er, dann beginnst du zurück zu blicken. Und vielleicht geht es für dich sogar noch weiter und dann passiert etwas Seltsames.

Du wirst über 100, und du wirst wieder wie ein Kind. “Ich bin 100 ½ Jahre!” Mögen alle so gesund sein und so alt werden!!!

WIE MAN JUNG BLEIBT kann sich aus diesen vorherigen Aufzählungen ergeben:

1. Wirf alle unwesentlichen Zahlen über Bord. Dazu gehören das Alter, Gewicht und Körpergrösse. Lass deine Ärzte sich darum kümmern – dafür bezahlst du sie schliesslich.

2. Behalte nur fröhliche Freunde. Die Nörgler ziehen dich runter.

3. Höre nicht auf zu lernen, solange du es schaffst. Lerne mehr über Computer, Kunst, Gartenbau, was auch immer…. Lass dein Gehirn niemals einfrieren. “Ein müssiger Geist ist aller Laster Anfang.” Und der Name dieses Teufels ist ALZHEIMER.

4. Geniess die einfachen Dinge des Lebens.

5. Lache viel, lange und laut.
Lache bis du nach Luft schnappen musst.

6. Lass Tränen zu. Ertrage es, trauere und mach weiter. Die einzige Person, die uns unser ganzes Leben lang begleitet, sind wir selbst. Sei lebendig, während du am Leben bist.

7. Umgib dich mit Dingen, die du liebst, egal ob Familie, Haustiere, Andenken, Musik, Pflanzen, Hobbys, was auch immer. Dein Zuhause ist dein Zufluchtsort.

8. Halte deine Gesundheit in Ehren: Ist sie gut, bewahre sie dir. Ist sie unstet, verbessere sie. Kannst du sie nicht verbessern, bitte um Hilfe.

9. Mache keine Reisen, wenn du nicht willst. Mach einen Ausflug in ein Einkaufszentrum, in dein Nachbarland oder in ein fremdes Land, aber NICHT nur deshalb, weil die Anderen dorthin reisen und du es auch gesehen haben müsstest. Du was dir gut tut.

10. Zeige deinen Freunden, bei jeder Gelegenheit, wie sehr du sie magst.

Und vergiss niemals: Das Leben wird nicht an der Zahl der Atemzüge gemessen, die wir machen, sondern an den Momenten, die uns den Atem nehmen.

Wir alle sollten das Leben jeden Tag in vollen Zügen geniessen!!!

Einen genussvollen Tag wünsche ich euch und wenn ihr noch eine positive Zugfahrt durchs Leben ansehen wollt, welche schon über 130'000 angesehen haben: https://www.youtube.com/watch?v=JQl5A_PgvFU&t=7s


Worte zum Sonntag, 3.7.2022: Angst, ein menschlicher Vorteil, der auch missbraucht wird.

Hast du nie Angst? Jeder Mensch hat sich schon einmal mit den Gefühlen Furcht und Angst auseinandergesetzt. Denn die Angst ist ja ein Hauptmerkmal und ein wesentlicher, auch überlebenswichtiger Instinkt des Menschen. Im Gehirn gibt es zwei verschiedene Systeme, die Angst verarbeiten. Im primitiven Angstsystem sind Urängste genetisch verankert, zum Beispiel die Angst vor tiefem Wasser und wilden Tieren. Das intelligente Angstsystem kann Ängste analysieren und verarbeiten. Angst kann Leben retten, da sie blitzschnell den Organismus aktiviert, und sie kann, wenn sie missbraucht wird, Leben zerstören, krank machen, aber auch wichtige Veränderungen im Leben initiieren.

Hervorheben möchte ich hier aber auch den aktuellen Aspekt, dass z.B. Populisten durch den Missbrauch der Angst eine Politik betreiben, die die Gesellschaft spaltet und Hass schürt.

Eine besondere Beziehung besteht ferner zwischen Angst, Minderwertigkeitsgefühl und Leistung: „Unverdaute, weggeschobene Ängste, die sich als Furcht vor dem Versagen in den Alltag einschleichen, können Dauerstress verursachen“, gibt die Psychologin Sarah Sarkis zu bedenken: „Wenn Menschen extrem viel leisten, um ihre Minderwertigkeit zu kompensieren, droht es, sie krank zu machen. Das ist wie eine Maschine. Wenn der Treibstoff verschmutzt ist, sind Spitzenleistungen möglich, aber sie geht irgendwann kaputt.“

Angst wird nicht zwingend durch etwas ausgelöst, das von aussen kommt, und nicht alle Menschen reagieren gleich auf die mögliche Gefahr. Die vielen Variationen des Erlebens spiegeln sich in der Sprache: Furcht. Schrecken. Terror. Horror. Panik. Besorgtheit. Grusel. Grauen. Entsetzen. Beklemmung.

Nach Sigmund Freud macht nicht das fürchterliche Ereignis Angst, sondern vielmehr die Erwartung. Das Entscheidende der Angstreaktion ist die Verschiebung des Gefühls der Hilflosigkeit auf die Erwartung der Gefahrensituation. „Der Schmerz ist die eigentliche Reaktion auf einen Verlust, die Angst richtet sich auf die Gefahr, welche dieser Verlust mit sich bringt.“ Freud bezeichnet dieses Gefühl als „Knotenpunkt der Seele“. „Wer in seinem Leben zentrale Dinge vermeidet, wichtigen Erfahrungen, wichtigen Entscheidungen aus dem Weg geht, zahlt dafür einen Preis. Und dieser Preis heisst Angst.“

Der feine Unterschied zwischen Furcht und Angst wird anhand einer Gefahrensituation bei Glatteis verdeutlicht: „Blitzschnell werden zig Entscheidungen getroffen. Der gesamte Organismus ist in Millisekunden aktiviert. Das ist noch die Furcht. Angst entsteht beim Nachdenken über die Gefahr.“

Was Angst erzeugt und wie dabei der Körper reagiert und wie die Corona-Pandemie die Ur-Angst des Kontrollverlusts auslöst und unsere Welt verändert, weil die Krisenerfahrung keine Grenzen mehr kennt ist ein Paradebeispiel dafür, wie mit Angst auch manipuliert werden kann.

Eine generalisierte Angststörung ist auch „eine Krankheit, die wir auch emotional vererbt haben.“ Die Wiener Psychologin Ulrike Rams dazu: «Die Erwachsenen von heute wurden von Eltern erzogen, die in ihrer Kindheit in einer vom Krieg traumatisierten Generation erzogen wurden. Resultat ist eine emotionale Vernachlässigung gewesen, die sie an ihre Kinder weitergegeben haben und diese wieder an deren Kinder. Das schlug mitunter tiefe Wunden in die Seele. Denn unsere Ur-Angst ist, nicht liebenswert zu sein, die Liebe, die wir brauchen, nicht zu bekommen.»

„Neben versagter Liebe ist es natürlich der Tod, der uns einen Schrecken einjagt.“

Die wesentliche Frage bleibt natürlich, wie wir mit Angst umgehen sollen. Denn sie kann einerseits unser Leben lähmen, andererseits aber auch ein wichtiger Impuls für nötige Veränderungen sein. Wichtig ist, dass wir aufmerksam beobachten, woher die Angst kommt, ob sie in uns von aussen gesteuert wird und wie wir damit umgehen.

In diesem Sinne wünsche ich einen völlig angstfreien Sonntag mit viel Freu(n)den.


Worte zum Sonntag 26.6.2022: Eine tolle Rechnung, die irgendwann nicht mehr aufgeht! - oder: warum Banker ins Gefängis gehören. (Ich weiss, der Artikel muss vielleicht 2 x gelesen werden, aber das Bankwesen ist nicht umsonst so komplex..)
Wenn ANNA Fr. 1‘000.00 auf der Bank einzahlt, darf die Bank rund Fr. 10‘000.00 an andere verleihen. Nun, woher nimmt die Bank die Fr. 9‘000.00? Die gibt es gar nicht! Das Geld entsteht dadurch, dass ein Kreditnehmer, nennen wir ihn OTTO, verspricht, die Fr. 10‘000.00 innert z.B. einem Jahr zurückzuzahlen. Er unterschreibt einen Kreditvertrag, in dem er der Bank zusichert, dass er dieses Geld PLUS Zinsen zurückzahlt, obwohl es dieses Geld auf der Bank gar nicht gibt.
Nehmen wir jedoch an, dass es nicht klappt und OTTO das Geld nicht zurückzahlen kann (zurückzahlen ist in diesem Zusammenhang ein lustiges Wortspiel). Die Bank reagiert folgendermassen: „Wir verleihen dir nun Fr. 11‘000.00. Davon bezahlst du die Schulden und die Zinsen zurück plus eine Gebühr, damit wir weiterhin Geschäfte mit dir tätigen.“ Das Geld bekommt er nicht ausbezahlt. Die Bank schreibt jetzt einfach in die Bücher, dass OTTO nun Fr. 11‘000.00 Schulden hat. Für ihn hat sich viel geändert. Für den ersten Zettel der Bank über Fr. 10‘000.00 konnte er noch real einkaufen gehen. Für den Zweiten Zettel jetzt nicht mehr. Er hätte ja auch selbst vor einem Jahr auf einen Zettel schreiben können, dass er in einem Jahr Fr. 10‘000.00 habe – da er aber keine Bank ist, wäre er damit kaum zu Waren gekommen.
Wenn die Bank hingegen einen solchen Zettel ausfüllt, funktioniert das, auch wenn sie das Geld – wie OTTO – nicht hat.
Im ersten Jahr hatte also OTTO der Bank Fr. 10‘000.00 zu zahlen und diese war gleichzeitig um Fr. 1‘000.00 verschuldet bei ANNA. Jetzt, ein Jahr später, sind OTTOS Schulden bereits auf Fr. 11‘000.00 angestiegen, während die Bank bei ANNA noch immer um Fr. 1‘000.00 verschuldet ist. Die Bank steht interssanterweise bilanziell besser da, als vor einem Jahr, obwohl OTTO Pleite gegangen ist. Die Aktien der Bank werden steigen. Und das Ganze wirkt sich sogar positiv auf das Bruttosozialprodukt des Landes aus. Dieser Vorgang kann sich jetzt theoretisch von Jahr zu Jahr wiederholen bis OTTO irgendwann Fr. 20‘000.00 – oder mehr – Schulden bei der Bank hat, obwohl er ursprünglich nur Fr. 10‘000.00 erhalten hat – wovon nur Fr. 1‘000.00 auch tatsächlich existierten.
Wenn es nun aber für die Bank zu riskant wird, verkauft sie die Schulden auf dem Anleihemarkt. So wird ein Schuldschein über Fr. 20‘000.00 an einen Hedgefonds für Fr. 8‘000.00 verkauft. Diese Hedgefonds kaufen die Schulden auf, leihen sich das 10fache von Banken und machen damit Geschäfte. Die Bank könnte jetzt folgende Rechnung machen: Fr. 20‘000.00 Schulden für Fr. 8‘000.00 gibt einen Verlust von Fr. 12‘000.00. Bilanz davon sind 60 % Verlust für die Bank.
Die Bank erhält jetzt richtige Fr. 8‘000.00, kann an ANNA die Fr. 1‘000.00 auszahlen und hat nun Fr. 7‘000.00, die vorher nur auf Zetteln existierten. Diese Fr. 7‘000.00 müssen nicht einmal versteuert werden, denn die Bank hat in der Bilanz Fr. 12‘000.00 Verlust. Definitiv eine einmalige Geschäftsidee. Würde ich meine Buchhaltung so gestalten, ich müsste diese Zeilen wohl aus dem Gefängnis schreiben.
Ach ja, der Hedgefonds wird auch noch gerettet, denn das System könnte sonst kollabieren. Durch einen Schuldenschnitt mit 50%/50% kann der Hedgefonds, welcher für die Fr. 20'000.00 8‘000.00 bezahlt hat ebenfalls einen Gewinn von Fr. 2‘000.00 machen. Dieses Geld kommt dann real von Regierungen, die das System stützen wollen. Pardon – nicht von der Regierung, vom Steuerzahler.
Mit diesem Vorgehen - hier mit Fr. 1‘000.00 erzählt - machen die Banken Milliarden. Das Schlimmste, was passieren könnte, wäre es, wenn alle ANNA’s ihr Geld abheben wollten – es wäre dann einfach nicht genug Geld da.
Die Vollgeldinitiantive wollte vor Jahren hier eingreifen, aber leider haben wir Stimmbürger wohl im Grossen und Ganzen das System so nicht hinterschaut (oder hinterschauen wollen) oder die Massenmedien haben sich "bezahlen" lassen.
Mehr über das Thema Geld und die Geschichte des Geldes und andere interessante Zahlenfakten die wir teilweise nicht richtig fassen können, könnt ihr kostenlos nachlesen auf diesem Link: https://bit.ly/3zCcR0Y
Einen erbaulichen Sonntag, der mit viel Sonne viel Zufriedenheit schenken soll (kostenlos und ohne Schuldenparadoxe).

Worte zum Sonntag, 19.2.20299: Intelligenz

Traurigerweise sieht es so aus, als würde die Gesellschaft Intelligenz heutzutage nicht anerkennen. Sie neigt eher dazu, alles was kritisches Denken und jede Form von höherem Wissen bedeutet, zu vernachlässigen.

Die Intelligenz hat grosse Ideen, aber sie wird meistens ignoriert, denn die Gesellschaft zieht Entertainment vor und lenkt uns davon ab, zu erfahren, was wirklich hinter den Kulissen passiert. Jene, die intelligent sind, lassen sich nicht durch die Nachrichten und der Entertainment-Industrie stören. Stattdessen legen sie Wert auf tiefe Betrachtung und Reflektion, um Perspektiven und neue Ideen zu gewinnen. Heute ist Intelligenz sehr selten und wird nicht so praktiziert und angewendet, wie sie sollte.

Allerdings könnte man die Gewohnheiten von intelligenten Menschen leicht annehmen - wenn man Interesse daran hätte. Es braucht nicht viel: Hinterfrage Mainstream-Ideale!

Glaub nicht alles, was du hörst, vor allem, wenn es gebetsmühlenartig vorgetragen wird. Hinterfrage Traditionen, Glaubenssysteme, die Moral, das gesamte System, in dem wir leben und grundsätzlich jede Art von Idee in der Existenz. Hüpf nicht von Zug zu Zug, sondern benutze deine kritische Denkfähigkeit und tauche in die Probleme hinein, bevor du be- und verurteilst. Glaube nicht, was in den Nachrichten kommt oder was dir eine Autoritätsperson sagt. Hinterfrage die Aussagen und erkennen die Lügen. Erlaube niemanden, in eine Ecke gedrängt zu werden. Und lerne, echte News von falschen zu unterscheiden.

Sieh niemanden als Guru oder Meister an – suche selbst das Wissen auch in dir selbst. Auch wenn du verstanden hast, dass jeder etwas lehren und lernen kann, weisst du, dass niemand, auch du selbst nicht, über alles Wissen verfügst. Keiner kennt alle Antworten, deshalb brauchst du keine Idole, sondern Menschen, die beide Seiten der Medaille ansehen und ihr Wissen weitergeben.

Gib dich nicht damit zufrieden, mit dem was du schon weisst – hab immer das Verlangen, mehr zu erfahren und mehr zu erleben. Geniess es, deinen Verstand zu erweitern und eine intelligente Unterhaltung zu führen, wann immer es möglich ist. Sei süchtig nach Wissen und sind fasziniert davon – sei nicht selbstzufrieden, denn dann würde dein Geist stagnieren. Erkenne, dass Wissen wahre Macht ist und bewaffnen dich mit so viel Wissen wie möglich.

„Die Tat ist das wirkliche Mass der Intelligenz.“ – Napoleon Hill

Wisse, dass Gedanken und Ideen nichts bedeuten, wenn sie nicht in die Tat umgesetzt werden. Verstehe, dass du Schritt für Schritt, Dinge in die Tat umsetzen musst, um etwas im Leben zu erreichen. Die Gedanken in dir bringen nichts, wenn du sie nicht mit anderen teilst und du sie nicht dafür benutzt, um etwas Gutes für diese Welt zu erschaffen. Deshalb versuche etwas oder jemanden zu finden, wo du dein Wissen anwenden kannst.

Lass nicht zu, dass sich etwas dir in den Weg stellt, was nicht dein Wissen unterstützt, deine Umgebung verbessert und sie zu geniessen. Denk dir neue Pläne aus, um Ziele zu erreichen.

Schätze es, still da zu sitzen mit dir selbst. Diese Welt ist so schnell und scheint nicht den Schwerpunkt auf das „Sein“ zu legen. Wir müssen alle arbeiten, herstellen, handeln, bewegen und verdienen. Wir verbringen nicht viel Zeit mit denken, fühlen, lieben und überlegen. Deswegen verbringe genügend Zeit mit dir selbst und deinen Gedanken. Die wahre Macht des In-Sich-Gekehrt-Seins hilft, Antworten zu finden.

Auch wenn du gerade keine Antworten suchst, ist es wichtig, Zeit mit sich selbst zu verbringen, abseits des Lärms der Welt, denn es hilft Stress abzubauen und den Geist, den Körper und die Seele zu reinigen.

Menschen, die eine gute Beziehung mit sich selbst haben, wissen, dass diese Beziehung die Basis für alles andere in ihren Leben ist.

In diesem Sinn wünsche ich dir mir dir selbst heute einen unterhaltsamen Sonntag und wenn du es kannst, teile deine Erkenntnisse mit anderen, die ebenso denken, fühlen und handeln.


Worte zum Sonntag 12.6.2022:

WIR gegen SIE (DIE)

Die Leute verstehen nicht, wie unfrei wir bereits sind: «Der grösste und am weitesten verbreitete blinde Fleck unter denen, die sich der totalitären Kontrolle durch die Mächtigen widersetzen, ist die Annahme, dass sie noch nicht erreicht ist.»

Viele Menschen wetterten gegen Mitmenschen, weil sich diese gegen eine Impfung entschieden hatten. Dabei wurde sogar das logische Denken zur Seite geschoben, um die eigene Sicherheit sich selbst zu bestätigen. Wortwahlen wie „Feiglinge“ und „Warmduscher“ wurden gebraucht. «Die haben Angst!», schrien andere ein ums andere Mal, als wäre es monströs, Angst zu empfinden. Als hätten wir nicht alle vor irgendetwas Angst, sei es vor dem Impfstoff oder dem Virus oder der Tatsache, dass durch das Auftauen des arktischen Permafrosts Methan in die Atmosphäre freigesetzt wird. Diese Gemeinsamkeit sollte uns näher zusammenbringen, stattdessen wurde sie hier für eine «Wir-gegen-sie-Theatralik» missbraucht, die einen noch grösseren Keil zwischen uns treibt.

Das Wir-gegen-sie-Schema wird ständig dazu benutzt, Menschen dazu zu bringen, diverse Narrative zu übernehmen, und narrative Manipulation ist die Wurzel aller Probleme der Menschheit. (Das Wort „narrativ“ bedeutet einfach übersetzt „erzählend“. Es geht bei diesem Begriff nicht um die Erzählung selbst, sondern darum, wie etwas erzählt wird. Die Form der Darstellung ist entscheidend dafür, wie der erzählte Inhalt verstanden wird und was er beim Zuhörer bewirkt.)

Die heutige Welt wird von einer einseitigen Machtstruktur beherrscht, die lose um die Regierungen der Mächtigsten Staaten konzentriert ist. Sie besteht aus vielen Staaten, die scheinbar unabhängig sind, und doch kann diese Machtstruktur als Imperium bezeichnet werden, da sie bei allen entscheidenden internationalen Themen nahezu an einem Strang ziehen. Dieses Imperium legt die Wirtschafts-, Umwelt- und Militärpolitik fest, die den Ökozid, Krieg und das Spiel mit dem nuklearen Feuer verursachen, die die Menschheit in ihre Zerstörung treiben.

Die stärkste Waffe des Imperiums ist nicht sein Militär, sondern seine Propagandamaschine. Es gab schlicht nie zuvor auch nur annähernd so etwas wie die weltumspannende Kontrolle des Narrativ, wie sie die westlichen Medien ausüben. Das Militär führt Kriege; die Propagandamaschine gewinnt sie, lange ehe sie überhaupt begonnen werden.

Wenn man das Militär einsetzt, um die Opposition auszuschalten, bemerkt das jeder. Wenn man Propaganda einsetzt, um die Opposition auszuschalten, kriegt das niemand mit. Die Leute denken, dass sie von selbst plötzlich total beunruhigt sind wegen Saddam oder Maduro oder wem auch immer oder dass sie aus eigenem Antrieb dieser oder jener Agenda im Interesse der Macht folgen. Jenseits der harten, konkreten Realität von Krieg und Militarismus wird noch ein ganz anderer Krieg in einem viel grösseren Massstab und mit viel weitreichenderen Folgen geführt, und die meisten Menschen wissen davon nicht einmal was: Es ist die massenhafte psychologische Manipulation der gesamten Menschheit.

Deshalb wirkt das Verhalten der Menschen alles in allem auch so irrational. Warum führen wir all diese Kriege, spielen mit dem nuklearen Feuer und zerstören die Biosphäre, wo wir doch verstandesmässig wissen, dass das schlecht ist? Es liegt nicht daran, dass die Menschen per se destruktiv sind, sondern daran, dass einige destruktive Menschen den grossen Rest mittels Propaganda so manipulieren, dass wir destruktiv handeln.

In dieses „Wir-gegen-sie“-Schema wird unglaublich viel Energie gesteckt, damit die Propagandamaschine effizient weiterläuft. Manipulative Narzissten, Sektenführer und Propagandisten tun das alle und zwar nur, weil es effektiv ist.

„Bei näherem Hinsehen wird klar, dass es nahezu unvermeidlich ist, dass wir die Welt in ‚Menschen wie wir‘ und ‚Menschen wie sie‘ einteilen und wir ‚sie‘ nicht besonders mögen und sie nicht gut behandeln“, erklärt der Neuroendokrinologe Robert Sapolsky. „Aber wir sind unglaublich leicht zu manipulieren, wer nun als ‚wir‘ und wer als ‚sie‘ zählt. Wir könnten von allen möglichen Ideologen so manipuliert werden, dass wir entscheiden, dass Menschen, die genau wie wir zu sein scheinen, tatsächlich so vollkommen anders sind, dass sie zu ‚den anderen‘ gehören», so Sapolsky.

Wir sehen, wie einfach es für jemanden ist, der diese Seite unserer Psychologie durchschaut, uns Propaganda einzupflanzen! Dazu muss man nur eine „Sie“-Seite etablieren, der wir misstrauen, und eine „Wir“-Seite, der wir vertrauen – und wir übernehmen jede Information, die von der „Wir“-Seite kommt, ohne sie kritisch zu überprüfen.

Wenn man die Bevölkerung in zwei Teile spalten und das „Wir“-Narrativ beider Seiten kontrollieren kann, kann man auch dem Grossteil der Bevölkerung leicht Propaganda-Narrative einpflanzen.

Macht bedeutet, zu kontrollieren, was passiert. Echte Macht bedeutet, zu kontrollieren, was Menschen über das, was passiert, denken.

Die Probleme der Menschheit werden durch Massenmanipulation ermöglicht, und Massenmanipulation wird durch Uns-gegen-sie-Glauben ermöglicht. Wenn die Menschen nicht aggressiv manipuliert würden, um dem Status quo zuzustimmen, hätten sie ihre schiere zahlenmässige Übermacht genutzt, um den Status quo schon vor langer Zeit zu beenden. „Teile und herrsche“ ist nicht nur nützlich, weil es die Menschen daran hindert, sich gegen ihre Unterdrücker zu vereinen, sondern es befeuert ausserdem die Propagandamaschine der Unterdrücker.

Es ist nicht so, dass ich eine Ideallösung für diese Probleme habe, aber ich habe immerhin, dank der Mithilfe von Caitlin Johnstone - eine kritische Hinterfragungsspezialistin – Wege aufgezeigt erhalten, wie wir objektiv (was immer das ist) und offen vieles zu hinterfragen.

Ich weiss, ich lasse euch heute mit offenen Fragen zurück und wünsche allen, dass wir das miteinander durch Krisen (wieder) lernen können und dass WIR als Menschen und SIE als Menschen keine Feindbilder sein müssen, dass wir als Menschheit vereint sind im Streben nach dem, was für alle von uns wesentlich ist: der Erhalt unseres Lebensraumes und Frieden?

Einen schönen, wirklich freien Sonntag wünsch ich euch.


Worte zum Sonnta, 5.6.2022:

Was wir in unserem Leben so machen …

Wir beginnen damit, dass wir in der Schule unterrichtet werden um gutangepasste Staatsbürger zu werden. Wir verbringen einen grossen Teil unserer Kindheit mit lernen... ... und abschliessend erhalten wir ein Diplom, das uns die Arbeit garantieren soll, “die wir dadurch ja auch verdienen”.

Wir reihen uns anfangs ins Heer der Arbeitssuchenden ein, solange... ...bis wir einen Job finden. Durch harte Prüfungen werden wir letztendlich in der “Welt der Arbeit” akzeptiert.

Wir schaffen eine gute Berufskarriere, gefüllt mit Aktivität und Mühen... …sehr, sehr vielen Mühen... ... bis wir erschöpft zusammenfallen... ABER: wir sind grosse Professionalisten mit einer gewissen Menge Geld.

Die Zeit vergeht, und... ...wir suchen uns neue Ziele. ...und versprechen uns die ewige Liebe. Wir treffen die Liebe unseres Lebens... und schon kommt ein Baby in unser Zuhause.

Leidenschaftliche Umarmungen, Zärtlichkeiten, Geschrei, ich kann keine Nacht mehr schlafen!

Wir versuchen, das Beste aus unserer Zeit zu machen. Wir klettern die Leiter der Gesellschaft empor. Und endlich sind wir sehr REICH. Reich an Geld! Wir sind Stars, wo immer wir auch hingehen! Aber wir bräuchten ein bisschen mehr an Zeit... ...um komplett zu triumphieren.

Verdammt! Eines Tages sagen sie Dir: “Ohne Dich geht es auch!” Dieser Gedanke macht die verrückt. Du denkst, Du hast die Möglichkeit jeder Kommunikation verloren. Du fühlst Dich zerstört, Es vergeht die Zeit nicht mehr, trotzdem verlierst Du mehr und mehr davon. Du stellst fest, Du bist von allem abgeschnitten.

Du stellst fest, dass Du nur im Nebel gelebt hast... ... auf der Suche nach einem sinnlosen Ziel. ...der seinen Feinden zu entkommen versucht. Du wirst ein herumwandelnder Geist... ... bis Deine Zeit dann endlich gekommen ist. Du meinst, du bist der Einzige, der darauf wartet, dass die Zeit vergeht.

Durch diese Beobachtungen kam mir eine Idee, wie ich mein Leben verbessern könnte:

Ich nehme alles leichter als bisher. Ich versuche, mein Herz mehr für die Liebe zu öffnen. Ich höre mehr auf die Sachen und Dinge, die mich umgeben. Ich verwende mehr Zeit mit Menschen und Dingen, die mir Freude machen. NEIN! Bergsteigen an der Eigernordwand werde ich nie machen, aber ich werde mehr singen und meine Meinung öffentlicher machen.

Ich fahre mal öfter in die Hügel und Berge der Umgebung. Ich versuche mein Bestes, um schmackhaftes Essen zu kochen. Ich teile die Wärme, die mir Freunde geben. Und auch ein bisschen mehr Liebe im Alltag. Ich werde froher sein, wenn ich Nachrichten von Freunden bekomme. Und wir werden mehr gemeinsame Ziele erreichen. So passt es für mich. Und es war meist gut so. Und mit etwas Glück war mehr Gutes als Schlechtes dabei. Fehler habe ich gemacht und meist daraus gelernt, ausser es war nötig, mal wieder einen zu machen. Den meisten, die mich nicht gut behandelt haben, habe ich verziehen oder dann die Konsequenzen gezogen. Manchmal war das hart bis unverständlich, aber wer lebt mein Leben ausser ich?

Wahnsinn, was werde ich für ein sympathischer Kerl werden! Ich bin nicht ganz sicher, aber es ist es wert, dass man es probiert... Keine Panik bei einem Glas Wein mehr oder zwei. Hicks! Ich werde mittun, die Welt von scheusslichen Leuten zu befreien. Auf meine Art. Und ich hoffe, sie werden mich dabei nicht aufhalten können. Und wenn dann meine Zeit kommt... kann ich zurückschauen und sagen, das, was ich je wollte habe ich auch gemacht.

Und das ist das was letztlich zählt. Ich bin nicht sicher, ob es für jeden gut sein wird. Aber ich bin sicher, dass ICH eine wundervolle Zeit gehabt habe... Und das ist das was letztlich zählt.

DENKST DU NICHT AUCH SO?


Worte zum Sonntag, 28.05.2022: Die Presse (hat wohl was mit Druck zu tun ...)

Manchmal muss es raus! Ja, es gibt heute Prügel und nein, nicht für jeden Journalisten. Aber für jene, die davon ausgehen, dass Sie als Schreiberlinge oder auch nur als Copy/Paste-Weiterverschreiber von irgendwelchen Aneinanderreihungen von Buchstabensalaten aus den Machtzentren etwas Gutes tun, ohne selber darüber nachdenken zu müssen. Die Frage, ob das, was sie machen, noch etwas mit Journalismus zu tun hat oder eher mit Meinungsmache im Sinne des Auftraggebers ist leider alltäglich geworden. Das Ganze leider zu Lasten jener Journalisten, die die mutig die Augen hinter die Fassaden der Geschehnisse auf der Welt werfen. Wie jene, die aktuell die Missstände aus dem Innern des Lagersystems in Xinjiang gegen die Uiguren veröffentlichen.

Es ist ja immer noch so, die Menschen erfahren in den Medien nicht die Wahrheit, was auf der Welt geschieht, sondern nur das, was in den Medien verbreitet wird. Und häufig ist es der reine Verschleiss von Druckerschwärze – nicht mehr (oder dann verschwendete Bytes im Internet).

Und wenn ich so beobachte, was in den Vergangenen 20 bis 30 Jahren in unserer Medienlandschaft passiert ist, scheint es ja klar, dass man als selberdenkender Menschen immer argwöhnischer werden muss und zum Querdenker degradiert wird, um von der eigenen (Mit-)Schuld abzulenken. Ja, liebe Schreiberlinge, mit euren dahinkopierten Werken habt ihr viele kritische Menschen erst dazu gebracht, mehr selber zu hinterfragen. Danke dafür, das hat dann wenigstens Sinn gemacht!

Früher hat der Journalismus aufgedeckt, nachgefragt, geforscht und frech die Finger in die Wunde gelegt. Heute seid ihr die Wunde und das Aufdecken haben zum Teil die Comedians übernommen. Eigentlich «gschämig».

Das viel (miss)brauchte Wort Pressefreiheit sollte euch eigentlich Ansporn dazu sein, dafür zu sorgen, die Wahrheiten aufs Tapet zu bringen, unabhängig davon, von welcher politischen oder wirtschaftlichen Elite euer Konzern mehrheitlich gefüttert wird. Aber hier liegt wohl der Teufel im Detail. Die sich immer noch (mit welchem Recht auch immer) unabhängig nennenden Medien scheren sich einen Dreck darum und kuschen, wenn der Konzern sich dazu verpflichtet fühlt, sich einer Meinung von aussen anschliessen und den (unabhängigen?) Schreiberlingen vorzugeben, möglichst positiv über das Gewollte zu schreiben, was unlängst ja auch öffentlich zugegeben wurde. "Gschämig!"

Und die grosse Mehrheit der Medien macht mit. Schämt ihr euch wenigstens, wenn ihr morgens in den Spiegel schaut und genau wisst, dass ihr nicht mehr das seid, was ihr in jungen Jahren vielleicht werden wolltet? Aufdecker! Hinterfrager! Kritiker! Querdenker im positivsten Sinn, denn die Querdenker haben in den letzten Jahrhunderten mehr Nutzen und Sinnvolles hervorgebracht, als im Mainstream verbliebene Schafe die fröhlich blökend in Reih und Glied langsam zur Schlachtbank geführt werden.

Was sag euch euer Gegenüber im Spiegel? Schäm dich? Und tief in euch macht ihr es schon?

Oder habt ihr euch auch schon den unzähligen eurer Kollegen angeschlossen, die die wichtigsten Stories des Tages in zahllosen Artikeln verbreiten, wie: Wer hat mit wem, wie lange und warum geschlafen und wem ist ein Sack Reis auf die Füsse gefallen? Wer lässt sich scheiden und wer hat welche Brust um wie viele Zentimeter vergrössern lassen? Dann sucht ihr noch mehr oder weniger damit in Zusammenhang zu bringende Fotos und fertig. Und wenn mal ein Foto fehlt, findet sich schon eines, welches passend gemacht werden kann, in der Hoffnung, es merkt ja eh keiner … "Gschämig!"

Ja, echter Journalismus hat früher uns Leser weitergebracht, uns Wissen vermittelt, Skandale aufgedeckt, die wichtig waren. Uns weiterentwickelt. Den Journalisten als etwas Gutes dastehen lassen. Wie geschrieben: früher, leider….

Heute sehe ich mit Schrecken, dass es sich umgekehrt hat. Journalismus lässt uns in Themen blicken, die nur noch seicht unterhalten, keinen Nutzen haben und Sekunden nach dem Lesen schon wieder dorthin können, wo sie hingehören: in die Vergessenheit.

Vielleicht sagt euch der Name Immanuel Kant etwas, der folgendes gesagt hat: «Habe den Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen».

Ich befürchte, entweder fehlt vielen von euch der Mut – oder, noch schlimmer, der Verstand.

Der Journalismus der letzten wenigen Jahrzehnten hat es verpasst, etwas zu sein, bzw. zu bleiben, welches dem Leser das bringt, was er vor vielen Jahren noch hatte. Diesen Schaden werden kommende Generationen von (hoffentlich wieder richtigen) Journalisten mit sehr viel Arbeit wiedergutmachen müssen, um Glaubwürdigkeit, Sinnhaftigkeit und wahre Unabhängigkeit wiederherzustellen.

Nun, warum ich dies so harsch schreibe? Weil ich meine Meinung nicht zurückhalten will, ob es jemandem passt, oder nicht. Und ja, ich hätte auch über die P0litik so schreiben können …. was ich jedoch schon früher getan habe.

In diesem Sinn einen schönen Sonntag, an dem ihr das, was euch wurmt und stört auch so von euch geben könnt und dürft, dass es euch in eurer Haut wieder wohl ist. Trotz der Geschehnisse auf der Welt.


Worte zum Sonntag, 22.5.2022:

Der Butterfly-Effekt

Verschiedene Wissenschaftler sind der Meinung, dass allein der Flügelschlag eines Schmetterlings ausreichen würde, um das Wetter in einem Land grundlegend zu verändern. Ein Flügelschlag, ein Ereignis, ist in der Lage, die Welt zu verändern. Er wird Butterfly-Effekt genannt.

Ein kleines Lebewesen wird so zu etwas Mächtigen. Ein Pulverfass, das jederzeit ausbrechen kann. Ist es nicht auch so beim Menschen? Sind wir im Grunde nicht alle Pulverfässer? Es braucht nur einen Flügelschlag um ein Donnerwetter über viele zu erschaffen.

Was benötigen wir dazu? Ein einziges Wort, ein einziger Satz, kann die verschiedensten Emotionen auslösen. Er kann Trauer verursachen. Freude. Wut. Depression. Du kannst einen Menschen mit einem Satz fast töten. Nicht körperlich. Aber seelisch. Und du kannst dazu beitragen, dass er sich selbst körperlich tötet. Bis nichts mehr übrig bleibt.

Nach Arthur Schopenhauers „Kausalitätsprinzip“ folgt aus einer Ursache immer eine Wirkung und dieser Prozess kann bewusst gesteuert werden. Einige der älteren Selbstmanagement-Methoden bauen auf diesen Grundlagen auf und leiten daraus einige Prinzipien ab. Sehr populär ist der Ansatz, dass wir zur Weiterentwicklung persönliche Ziele setzen sollen. Diese Ziele sind nach Schopenhauer die Wirkung, denn sie sind die Ergebnisse einer Ursache: Diesen Zusammenhang nennt man Kausalität.

Die Ursache ist der Ist-Zustand. Dieser Ist-Zustand ist in diesem Sinne ein Mangel oder ein Wunsch nach Veränderung – oder schlicht eine Motivation. Das Ursache-Wirkungs-Prinzip ist uns auch sehr geläufig: Zum Beispiel: Wenn wir mit dem Fuss an die Wand treten (Ursache) wird uns der Fuss vermutlich weh tun (Wirkung). Oder: Wenn wir freundlich und hilfsbereit sind (Ursache) werden Menschen uns in der Regel akzeptieren, mögen und fördern (Wirkung).

Allgemein können wir sagen, dass alles, was passiert, auch eine Ursache hat.

Weil alles Handeln eine Ursache für die nachfolgenden Wirkungen darstellt, ist auch unser Üben immer sinnvoll, auch wenn wir nicht sofort eine Wirkung wahrnehmen können. Es begann damit, dass wir geübt haben, zu laufen, weil wir (unbewusst) bemerkt haben, dass Menschen, die gehen, im Vergleich zu uns als damals Babys, besser vorankamen. Ganz im Vertrauen, wie häufig sind wir während diesen Übungen auf dem Po gelandet und haben es trotzdem immer wieder versucht. Heute ist es für die meisten von uns selbstverständlich, aufrecht zu gehen, ohne an die tausende Versuche zu denken, die damals schiefgelaufen sind.

Alles verändert sich mit deinem Denken und Tun. Alles was du sagst, alles was du nicht sagst. Alles was du tust, alles was du nicht tust. Es wird die Welt verändern. Nur im Kleinen meist, aber für einige ganz bestimmt.

Wie ein Flügelschlag eines Schmetterlings.

So wünsche ich euch heute, dass ihr einen positiven Flügelschlag erhält oder geben dürft.


Da in meinen Worten zum Sonntag ein Gedicht gut ankam, heute:

Ein Gedicht aus dunkleren Zeiten.

Dort, wo stille traurige Tränen

sich nach echter Liebe sehnen,

Dort, wo die tiefe Enttäuschung regiert

und ein einsamer Gedanke sich verliert,

Dort, im sternenlosen Glanz der Bitterkeit

macht sich statt Hoffnung die Leere breit.

Ein glitzernder Strom silberner Tränen

füllt das Meer der unerfüllten Sehnsucht

und wilde Träume der ewigen Liebe

beherrschen die wartende Seele.

Im letzten Sturm der Welt

taumelte ein einsamer Gedanke

durch die verwüsteten Träume

und ertrank in bitteren Tränen

auf der Suche nach der Liebe

Auf der Suche nach Dir.

Und ich gab nicht auf

nach der Liebe zu suchen

dem Glück meines Lebens

das Wissen von Dir.

Du warst meine Zukunft

mein Seelenvogelgelehrter

meine Inspiration

zum Guten in mir.

Drum kann ich’s nicht lassen

jeden Strohhalm zu fassen

der den Weg zeigt zu dir.

Dich zu finden war mein Glück

aber vom Weg blieb nur ein Stück.

Du warst mein A und O

Du warst mein Alles.

Tränen der Hoffnung

sterben langsam.


Worte zum Sonntag, 8.5.2022: Der Weg zu deiner wahren BERUFung...

Du denkst dir jetzt vielleicht, dass ich mit der Überschrift nun komplett den Verstand verloren habe... und es das nicht wirklich gibt. Wenigstens nicht für alle?

Lass mich dir zuerst etwas Interessantes zeigen: 8 x 220 x 47 = 82‘720 Stunden

Weisst du, was es ist? Rate einfach mal … Das ist DEINE wertvolle Arbeits-Lebenszeit, die du weiterhin verschwenden wirst, wenn du weiterhin im Hamsterrad strampeln willst und nicht endlich das tust, was dein Herz dir sagt. Es ist Fakt: 8 Stunden/Tag --> 220 Arbeitstage/Jahr --> 47 Arbeitsjahre ergibt 82‘720 Stunden ... ... die du vielleicht (hoffentlich nicht!) in etwas investierst, das dich weder voranbringt, noch inspiriert oder glücklich macht. Von diesen 82‘720 Stunden sind sogar schon einige (oder viele) verlebt worden. Hoffentlich so, wie es dir gut tat! Hast du das Gefühl, dass dein Weg so richtig ist?

Wir sind mit folgendem Lebenskonzept aufgewachsen und die meisten leben auch danach:

GEBURT, 1 – 16: Schule; ARBEIT 17 – 65: als Nutzenbringer mit mehr oder wenig Spass oder Begeisterung für die Arbeit, 9to5job, Karriereleiter, RENTE 66 – x: mit Spass und Freude am Leben, falls es noch geht, dann TOD. Und weisst du, was der ganz grosse Wahnsinn daran ist? Nichts ändern und fleissig weitermachen! Sie gehen trotzdem morgens einer Arbeit nach, die sie weder inspiriert, noch glücklich macht oder das Gefühl gibt, etwas beizutragen.

Solange man das fehlende Puzzle-Stück nicht kennt und dieses Geheimnis nicht auf sein Leben anwendet, wird man Sklave im Hamsterrad bleiben. Du wirst dein Talent niemals voll zur Geltung bringen können. Somit wirst du dein Potenzial ungenutzt lassen.

Es entzieht dir unglaublich viel Energie. Ohne Antrieb versuchst du dann deinen Alltag zu meistern (was wirklich sehr anstrengend ist). Das ist bis hierhin die traurige Wahrheit. Was ist mit dir? Willst du in deiner Arbeit Erfüllung finden? Willst du inspiriert zur Arbeit gehen? Willst du Herausforderungen voller Begeisterung lösen und voller Stolz dabei zusehen, wie daran dein Selbstwertgefühl immer weiter wächst und wächst ... und willst du am Ende des Tages mit dem Gefühl nach Hause gehen, heute etwas Bedeutsames beigetragen zu haben? (Viele sagen, nichts sei wichtiger!) Dann ändert sich dein Leben so:

GEBURT, 1 – 16 Vorbereitung. LEBEN: 17 – x Du kreierst mit deiner Arbeit dein Lebenswerk, bist erfüllt und lebst deinen Traum. Und während dem Leben können neue Träume entstehen, die neue Perspektiven und Lebenswertigkeit schaffen.

Und wenn du an einem Punkt in deinem Leben bist, wo du dich nicht (mehr) zu 100% dazu entscheiden kannst? Wäre es nicht toll, noch etwas zu finden, was dein inneres Feuer wieder entfacht und du in deiner Freizeit dich glücklich machen kannst?

Wie du darauf kommst, dein Leben lebenswert zu machen? Natürlich willst du es wissen. Und ich werde es dir verraten. Jetzt sofort.

Wie gut kennst du dich selbst? Wie gut kennst du deine Fähigkeiten, deine Wünsche, Ziele, Inspirationen? Wie fest haben das Leben, die Schule(n), dein Umfeld und deine Umgebung dich schon auf eine andere Art zurechtgebogen, dich in ein Puzzle gesteckt, in das du vielleicht nicht passt?

Wer dieses fehlende Puzzle-Stück, einen praktischen Wegweiser, um ab heute dein Leben zu (D)einem grandiosen Leben zu geniessen, kennt, hat es im Leben mit sich und den anderen einfacher.

Das Wissen, warum man so ist wie man ist, warum das okay ist und wo man sich daraus die Vorteile holt, haben mich in den letzten über 25 Jahren getrieben und in meinem Buch beschäftige ich mich ausführlich damit auf verständliche Art und Weise. Das Wissen aus diesem Werk ist eine Hilfe, das unterschiedliche Empfinden und Verhalten von Menschen besser zu verstehen - bei anderen und bei sich selbst.

"Andere zu erkennen ist Weisheit, sich selbst zu erkennen ist Erleuchtung."

Wir wirken immer! "Zu wirken" bedeutet zweierlei: Einmal die persönliche Ausstrahlung, die jeder von uns besitzt, andererseits die Fähigkeit, andere in Bewegung zu setzen, zu begeistern und zu motivieren.

Dieses Buch lüftet das offene Geheimnis mit einer weisen und erleuchtenden Wirkung. Es verhilft dir zu einem besseren und zielsichereren Umgang mit deinen Mitmenschen. Du erlangst das Wissen darüber, wie sie funktionieren - und den ultimativen Durchblick bei dir selbst und keine Angst, es ist kein Esoterikbuch und kein «du wirst schnell reich Buch». Es ist leben live.

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Klick noch heute - und auch wenn nicht, wünsche ich dir einen erfüllenden Sonntag in einer lebenswerten Umgebung.


Worte zum Sonntag, 1.5.2022: Unterschiede

Du hast in etwa die gleichen Organe zum Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken und Riechen wie ich. Warum sollte also das, was du siehst, hörst, fühlst, schmeckst und riechst, in seiner sensorischen Anmutung und Qualität prinzipiell anders beschaffen sein als das, was ich sehe, höre, fühle, schmecke und rieche? Ist es auch nicht von Grund auf anders, werden wir es doch stufenweise unterschiedlich wahrnehmen.

So empfindest du mit deinem empfindlichen Geschmackssinn den Kaffee bereits als etwas bitter, wenn ich ihn noch genüsslich herunterschütte. Ich mag beim fernen Geräusch der Kreissäge Heimweh nach den Kindheitstagen empfinden (damals war ich gerne in der Nähe einer Schreinerei, denn den frischen Holzduft empfand ich als sehr angenehm), während du dieses Geräusch nur lästig findest. So sind unsere sinnlichen Wahrnehmungen und Empfindungen übersponnen von zarten Fäden der Erinnerung und der Fantasie. Das macht eben die Nuancierung und Raffinierung unserer Empfindungen, Wahrnehmungen und Gefühle aus, die zwar nicht vergleichbar, aber auch nicht jenseits aller Berührungspunkte sind.

Ich verstehe ja, was du meinst, wenn du sagst, der Kaffee schmecke ein wenig bitter, und wir sind uns einer Meinung, wenn wir unseren gemeinsamen Aufenthalt in der Frühlingspracht des Neeracher Ried schön, erfreulich, erheiternd oder inspirierend finden – auch auf unterschiedliche Art.

Die Unterschiedlichkeit unseres Empfindens zeigt uns das unterschiedliche Sein unserer Selbst. Wir alle haben vieles gemeinsam und sind trotzdem anders und das ist gut so. Denn, wenn wir alle genau gleich wären, Robotern gleich, wären wir schon gleichgeschaltet und manchmal denke ich, dass es das Ziel der Regierenden und der Schulen ist, uns so hinzubiegen. Der brave zivile Soldat, der tut, was man vorgibt. Sie werden es nicht schaffen!

Das Anderssein als andere ist das, was uns als Gemeinschaft ausmacht, dass uns gemeinsam weiterbringt. Nicht durch Konflikte, sondern durch aktives Lösungssuchen bei aller Art von Problemstellungen.

Mein halbes Leben durfte ich mich mit dem Nutzen der Unterschiedlichkeit der Menschen in ihrem Tun, Denken, Fühlen und Handelns beschäftigen und kann immer wieder nur bestätigen, dass es genau diese Unterschiedlichkeit ist, welche uns, wenn wir damit richtig umgehen, weiterbringt. Nicht durch Zwang, so zu sein, wie Andere es wollen, sondern so zu leben, wie wir sind. Nicht, wie man uns in der Jugend zurechtgebogen hat, sondern so, wie unsere Fähigkeiten tief in uns verwoben sind. Um dann, wenn wir unsere Stärken, Schwächen und Fähigkeiten erkennen, das zu tun, was uns zufrieden macht. Selbst- statt fremdbestimmt. Das beginnt schon bei der Arbeit - denn wenn man etwas tun darf, was man gut kann und gerne macht, macht es mehr Freude und geht leichter von sich.

Neugier auf das Leben als Antrieb. Neugier auf das Anderssein des Gegenübers und den gemeinsam besten Weg zu finden, das macht für mich das aus, was lebens- und lohnenswert ist. Dies Anderen aufzuzeigen hat mir in meinem Leben viel Freude gebracht.

Wir sind alle anders und doch gleich und das ist gut so.

Dir wünsche ich heute, dass du etwas «Andersartiges» an deinem Gegenüber findest, welches dich fasziniert und dir dein Leben immer wieder erfreuen kann.


Worte zum Sonntag, 24.4.2022: Worte

Am Anfang war das Wort – und vorher vermutlich das Vorwort. PS: Die Bibel besteht aus rund 740'000 Worten die in viele Kapitel unterteilt sind – von bitterböse bis erotisch ist alles drin enthalten. Aber mir geht es nicht um ein Buch mit vielen Worten, sondern um die Worte, die wir täglich mit Mitmenschen austauschen.

Und Worte sind viel mehr als eine Aneinanderreihung von Buchstaben. Worte können in uns Gefühle der Begeisterung, der Leidenschaft, der Hoffnung, der Liebe, des Vertrauens, der Zuversicht aber auch Gefühle der Hoffnungslosigkeit, der Angst, der Traurigkeit und der Einsamkeit auslösen. Worte können uns Kraft geben und uns lähmen. Worte können uns in Aufruhr versetzen und beruhigen. Worte können uns mutlos machen und trösten.

Woher kommt diese Macht der Worte? Worte haben für uns eine Bedeutung. Worte lösen in uns Bilder, Vorstellungen und Erinnerungen aus. Wir verknüpfen mit bestimmten Worten bestimmte Gefühle. Die Bedeutung, die Bilder und Vorstellungen und damit auch die Gefühle sind jedoch bei ein und demselben Wort von Mensch zu Mensch verschieden.

Welche Bilder, Gedanken und Erinnerungen kommen dir beim Lesen der folgenden Worte in den Sinn und wie fühlst du dich: Angst, Fehler, Problem, Sorgen, Schuld, unheilbar, hässlich, Schmerzen.

Atme jetzt einmal tief durch und schau dir folgende Liste an. Welche Bilder, Gedanken und Erinnerungen kommen jetzt in dir hoch: Genuss, Vergnügen, Freude, Liebe, Schönheit, Freundschaft, Spass, Sonnenschein. Hat sich nur durch das Lesen der Worte etwas in dir verändert? Wie fühlst du dich?Nehmen wir nun das Wort Arbeit. Löst dieses Wort bei dir unangenehme Bilder und Gefühle aus oder positive? Wie sieht es bei dem Wort Liebe aus? Verspürst du bei diesem Wort angenehme Gefühle oder unangenehme?

Je nach den Erfahrungen die wir mit einer Sache gemacht haben, für die das Wort steht, haben wir angenehme oder unangenehme Empfindungen. Diese Macht der Worte können wir benutzen, um unsere Gefühle zu verstärken oder abzuschwächen.

Die richtige Wortwahl ist eine sensationell einfache Methode, um unsere Gefühle zu beeinflussen. Macht es einen Unterschied, ob ich sage "Ich bin am Ende meiner Kräfte" oder "Ich brauche etwas Ruhe um meine Batterie neu aufzuladen"?

Macht es einen Unterschied, ob ich sage "Ich bin total gestresst" oder "Ich bin sehr beschäftigt"?

Macht es einen Unterschied, ob ich sage "Ich bin dumm" oder, «ich bin im Lernen begriffen"?

Natürlich!

Darum macht es Sinn, dir zu überlegen, welche Worte du verwendest, wenn du dich deprimiert, frustriert, verärgert, hilflos, ängstlich, überfordert und gestresst fühlst. Dann finde dazu Alternativen, die deine Stimmung heben oder positiv beeinflussen können, wenn du sie stattdessen verwendest. Verwende an jetzt deine neuen Worte, um deine Gefühle, Empfindungen und Erfahrungen zu beschreiben.

Und, wir können Worte nicht nur dazu verwenden, unsere negativen Gefühle abzuschwächen, wir können sie auch nutzen, um unsere positiven Gefühle zu intensivieren.

Macht es einen Unterschied, ob ich sage "Das ist interessant" oder "Das ist spannend, aufregend"? Macht es einen Unterschied, ob ich sage "Das ist schön" oder "Das ist grossartig, umwerfend"?

Deine Worte verstärken deine Empfindungen oder schwächen diese ab.

Nimm dir doch etwas Zeit, um über deine Wortwahl nachzudenken und versuch, in deinem Alltag möglichst positive Worte anzuwenden.

Mache dir bewusst, dass du der Chef bist deiner Worte und Gedanken bist.

Wer bestimmt, was du denkst? Du. Und wie du denkst bestimmt, wie du fühlst. Das heisst, wie du gefühlsmässig auf etwas reagierst, liegt an dir. Mit anderen Worten: du hast die Wahl, wie du dich fühlen möchtest, denn du kontrollierst deine Gedanken.

Ist das Leben in deinen Augen ein Kampf oder ein Geschenk, ein Spiel oder ein Drahtseilakt? Wie du dein Leben siehst und beschreibst und darüber denkst entscheidet, wie du dich fühlst.

Ich wünsche dir einen Sonntag mit vielen positiven Gedanken, Worten und Taten.


Worte zum Sonntag, 17.4.2022: Depressionen

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa 100 Milliarden Neuronen, die alle Reize aus der Umwelt und des Körpers in sich aufnehmen. Sie tauschen gegenseitig Informationen über sogenannte Neurotransmitter aus, indem sie Moleküle ausschütten. Das sind chemische Botenstoffe, die sich innerhalb dieser Nervenzellen bewegen. Neueste Untersuchungen haben erwiesen, dass Depressionen von einem chemischen Ungleichgewicht im Hirn begleitet oder gar verursacht werden.

Botenstoffe wie Serotonin, Noradrenalin und Dopamin spielen eine wichtige Rolle für die Gemütsverfassung. Man weiss heute, dass bei einigen von Depressionen geplagten Menschen die «Gehirnsuppe» eine Prise «Salz» (Medikamente) benötigt, andere eher eine Prise «Pfeffer». Wer was braucht, ist eine sehr aufwendige Prozedur, welche auch heute noch nicht einfach beantwortet werden kann.

Depressionen basieren auf negativen Gedanken. Häufig sind es äussere Einflüsse wie Trennungen, Geldsorgen etc., die unser Seelenleben bedrücken. Die Sicht auf mein Leben verändert sich stark, wenn meine Stimmung und meine Gedanken positiv oder negativ sind zum Besseren oder Schlechteren.

Wenn ich das weiss, dass meine negativen Gedanken so verzerrt sind, dass ich in eine Depression verfalle, wieso mache ich mich dann ständig zum Idioten? Da ich genauso klar und realistisch denken kann, wie jeder andere Mensch, frage ich mich, warum mir meine verzerrten Gedanken als so echt erscheinen. Deprimierend wirkenden Gedanken mögen zwar verzerrt sein, doch sie erzeugen eine Wahrheitsillusion von starker Suggestivkraft.

Wir müssen erkennen, dass unsere Gefühle keine Tatsachen sind! Unsere Gefühle als solche spielen überhaupt keine Rolle; es sei denn, als Spiegel unserer Art zu denken. Wenn unsere Wahrnehmungen keinen Sinn haben, sind die Gefühle, die sie erzeugen, ebenso absurd wie die Bilder, die man in den Spiegeln eines Spiegelkabinetts sieht. Doch weil diese abnormen Emotionen sich ebenso gültig und realistisch anfühlen wie solche, die durch unverzerrte Gedanken entstehen, schreiben wir ihnen automatisch zu, dass sie der Wahrheit entsprechen.

Sobald wir eine Depression durch eine Serie »automatischer« kognitiver Gedanken einladen, verstärken die Gefühle und Handlungen einander in einem Teufelskreis. Weil wir glauben, was der depressive Geist uns sagt, entwickeln wir negative Empfindungen gegenüber fast allem. Diese Reaktion tritt innerhalb von Sekundenbruchteilen ein, so schnell, dass wir sie gar nicht bewusst registrieren. Die negative Emotion fühlt sich realistisch an und verleiht ihrerseits dem verzerrten Gedanken, dem sie ihre Entstehung verdankt, eine Aura der Glaubwürdigkeit. Diese Kreisbewegung wiederholt sich unablässig, bis wir uns völlig darin verstrickt haben. Das mentale Gefängnis ist eine Illusion, ein Schwindel, den wir, ohne es zu wollen, selbst erzeugt haben, aber es erscheint uns als real, weil es sich real anfühlt.

Wie können wir uns aus diesem emotionalen Gefängnis befreien? Nicht ganz einfach: Weil unsere Gedanken unsere Emotionen erzeugen, können die Emotionen nicht beweisen, dass unsere Gedanken zutreffen. Unangenehme Gefühle zeigen nur an, dass wir etwas Negatives denken und glauben. Unsere Emotionen folgen unseren Gedanken ebenso sicher wie Entenküken ihrer Mutter. Doch die Tatsache, dass die Entenküken ihrer Mutter vertrauensvoll folgen, ist kein Beleg dafür, dass die Mutter weiss, wohin sie geht!

Schauen wir uns Ihre Gleichung »Ich fühle, deshalb bin ich« einmal genauer an. Die Einstellung, dass Emotionen eine Art offensichtlicher, allgemeingültiger Wahrheit spiegeln, ist nicht nur für Depressive charakteristisch. Die meisten Psychotherapeuten sind heute davon überzeugt, dass es ein Zeichen emotionaler Reife ist, wenn Menschen in stärkerem Masse ihrer Gefühle bewusst werden und sie offener zum Ausdruck bringen. Wenn das zuträfe, würden die Gefühle eine höhere Wirklichkeit Repräsentieren, eine persönliche Integrität, eine unbezweifelbare Wahrheit.

Ich bin völlig anderer Meinung. Unsere Gefühle sind als solche nicht unbedingt etwas Besonderes. Insoweit unsere negativen Emotionen auf mentalen Verzerrungen basieren — was nur zu oft der Fall ist —, kann man sie kaum als wünschenswert ansehen.

Will ich damit sagen, dass wir uns sich von allen Emotionen befreien sollten? Möchte ich, dass wir uns in einen Roboter verwandeln? Nein. Ich möchte lernen, schmerzhafte Gefühle, die auf kognitiven Verzerrungen basieren, zu vermeiden, weil diese Gefühle weder der Situation, auf die sie sich beziehen, angemessen noch erstrebenswert sind. Nachdem wir gelernt haben, das Leben realistischer wahrzunehmen, werden wir wieder ein grösseres Spektrum von Emotionen erleben, sodass wir echte Traurigkeit — ohne jede Verzerrung ebenso empfinden können wie Freude.

Natürlich ist die reale Situation wie z.B. Geldsorgen damit nicht entsorgt, aber vielleicht können wir so das Licht am Ende des Tunnels wieder als Licht erkennen und nicht als entgegenkommenden Zug.

In diesem Sinne wünsche ich einen möglichst gefühlsvollen mit vielen positiven Gedanken und Gefühlen gefüllten Sonntag.


Worte zum Sonntag, 9.4.2022: Alt!

Wir werden jeden Tag ein bisschen älter! So langsam zähle ich ja auch nicht mehr zu den Jüngeren. Und nein, ich spreche nicht von meinem Körper! Obwohl, wenn ich mich manchmal im Spiegel betrachte, könnte ich fast dazu neigen, etwas mehr für ihn zu tun! Falten im Gesicht, Flecken auf der Haut, und ein Bauch, der sich jedes Jahr etwas verändert – mal mehr mal weniger! Aber schnell fasse ich mich wieder; kommt nicht in Frage, dass ich vor dem Spiegel in Tränen ausbreche.

Heute habe ich fantastische, gute Freunde (die schlechten haben sich im Verlauf des Lebens von selbst entsorgt), ein ruhigeres und friedlicheres Leben, und viele Erinnerungen aus vergangenen Zeiten; niemals würde ich das für weniger graue Haare oder einen flacheren Bauch umtauschen….

Ich betrübe mich nicht mehr, wenn ich mal zu viel Torte gegessen habe, wenn mein Bett nicht gemacht ist oder wenn ich mir mal was gekauft habe, dass ich sehr wahrscheinlich nie benutzen werde. Ich erlaube mir, ab und zu mal mehr zu essen als gewöhnlich, und ich tue, was mir gefällt und wann es mir gefällt!

Viele in meinem Umfeld sind schon früh gestorben und haben somit diese Freiheit nie gekannt, welche das Alter mit sich bringt…. Ehrlich gesagt: Wen kümmert es, wenn ich um 4 Uhr morgens lese oder am Fernseher Zeit vergeude????

Und, ich singe in meinem Zuhause alte Lieder aus vergangenen Zeiten …
Und wer könnte es mir verbieten, wenn ich gerne an schöne Erinnerungen denke und versuche, trübe, schlechte Tage zu vergessen und verdrängen? Denn schmerzvolle Augenblicke hab’ ich auch in meinem Leben gekannt!
Oft brach mein Herz, wenn ich im Umfeld jemanden leiden sah oder die Person gar hergeben musste! Daran ändern Falten, Flecken und Bauch überhaupt nichts!

Aber dieser Schmerz gab mir die Kraft, mehr Mitgefühl und Mitleid anderen Menschen gegenüber zu beweisen. Ich fühle mich bevorzugt, zu diesen Menschen zu zählen und graue Haare zu haben. Viele Menschen sind aus dem Leben geschieden, ohne jemals von Herzen gelacht zu haben…. ohne dem Glück begegnet zu sein…. ohne die Freuden des Alters zu erleben!

Heute kann ich JA oder NEIN sagen, und das bestimme ICH allein! Heute darf ich positiv leben, und ich will mein Glück geniessen. Jeden Morgen hab’ ich die Wahl: Mich nur an die Schwierigkeiten und die bitteren Stunden der Vergangenheit zu erinnern oder dankbar zu sein für jeden schönen Augenblick, der mir bis heute geschenkt wurde! Manchmal stelle ich auch fest, dass meine Kräfte nachgelassen haben…. Was ich dann tue? Ganz einfach! Ich zähle auf, was noch alles in meinem Körper zufriedenstellend arbeitet und ohne mich mit Sachen zu quälen, welche ich nicht ändern kann.

Ich werde nicht ewig leben: Grund genug, meine Zeit nicht mit Jammern und Wehklagen zu vergeuden…. Oder mich mit Sachen zu quälen, welche ich nicht ändern kann…. Oder ständig in der Furcht einer eventuellen Enttäuschung zu leben….

Ich sammle GLÜCK auf dem Konto meiner Erinnerungen!

Und willst du glücklich sein, dann: Befreie dein Herz von allem Hass, befreie den Kopf von den vielen Sorgen, lebe einfach, gib viel, und erwarte wenig von deinem Nächsten (das erspart Enttäuschungen)!Und vergiss nicht: Im Alter verliert manches an Wert, aber vieles wird wertvoller vor deinen Augen!Nur so wirst du dein Alter als ein Geschenk zu würdigen wissen!

Und, egal wie alt du bist, geniesse diesen heutigen Tag, als wäre es einer deiner letzten, dann (er)lebst du ihn bewusster.


Worte zum Sonntag, 3.4.2022: Vorbilder

Das Vorbild ist eine Person, die als richtungsweisendes und idealisiertes Muster oder Beispiel angesehen wird. Im engeren Sinne ist ein Vorbild eine Person, mit der ein – meist junger – Mensch sich identifiziert und dessen Verhaltensmuster er nachahmt oder nachzuahmen versucht. Da beginnt das Problem. Das Vorbild definiert einen Sollwert, dem andere nacheifern. Dazu ist ein Vergleich nötig: Man ist offensichtlich nicht so, wie man sein sollte. Etwas fehlt im Vergleich zum Vorbild.

Wer sind heute Vorbilder? Jene Eltern die absichtlich oder notgedrungen schon fast vorgeburtlich externe Erziehungsmassnahmen suchen müssen/wollen und damit einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrem Nachwuchs in fremde Hände legen. Die vertrauen darauf, dass später Lehrer die bisher gemachten Fehler in der Erziehung schon noch beibringen/eintrichtern werden, aber ja nicht so, wie es dem Willen dieser Helikoptereltern nicht entspricht. Ich weiss, Lehrer verdrehen jetzt schon die Augen, wenn sie an die unzähligen «Elternaussprachen» denken und sich selbst hin- und hergezogen fühlen zwischen dem vorgegebenen Auftrag der Behörden (!) und dem tatsächlichen Leben dieser Kinder.

Bevor die Antwort auf das WER kommt, müssen wir uns fragen WIE. Vorbilder können Kindern in vielerlei Hinsicht den Weg weisen u. a. durch: das Er- und Aufmuntern, das Aufzeigen neuer Wege, das Anleiten, das Anregen, die Geduld, das Erklären, das Motivieren, das Trösten und das Kritisieren. Dazu gehört ebenso das Aufstellen von sinnvollen Regeln und deren konsequenter Durchsetzung. Es gibt viel, was an einem Vorbild faszinieren kann: Worte, Taten, Talente, Charisma, Eigenschaften, Erfolge. Ihr spürt es bestimmt: Das alles braucht viel Zeit und Aufwand. Solche Musterbeispiele der Menschlichkeit sind enorm hilfreich: Vorbilder beflügeln uns, ihrem Beispiel zu folgen, motivieren und inspirieren zu eigenen Leistungen. Oder sie dienen als Anspruch, selbst ein Vorbild für andere zu sein. Jeder Mensch ist ein Individuum und braucht eine individuell zugeschnittene Lösung. Und da jeder Mensch ein Individuum ist und verschiedene Stärken besitzt, wird eine durchgesetzte Gruppenerziehung immer scheitern. Die einen können davon profitieren, andere werden untergehen und sich ihre Ideale und Vorbilder andernorts suchen und auch finden. Diese sind dann aber eher auf einer anderen, entgegengesetzten Schiene unterwegs als das ursprünglich gesuchte oder von Eltern als nachzulebende, geforderte.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass man sich irgendwann wundert, was für Vorbilder plötzlich auftauchen, wem nachgeeifert wird und wie die angestrebten Ideale zunichtegemacht werden.

Eine ideale Lösung für jeden gibt es heutzutage fast nicht mehr, aber es gibt einen Weg, den jedes Kind mag. Es mag gemocht werden. Es mag gelobt werden. Es mag geliebt werden. Es mag unterstützt werden. Und wer kann das besser als liebende Eltern?

Ich wünsche jenen, die heute ihre Kinder um sich haben, dass sie das zeigen können und das Leuchten in den Kinderaugen Ansporn dazu sind, nicht aufzugeben.


Worte zum Sonntag, 27.3.2022:

Sie reden, ich denke nach, erLEBE …

Sie reden von Weltfrieden und spielen überall Krieg!

Sie reden von Umweltschutz und zerstören unsere Natur.

Sie reden von Gesundheit und produzieren immer mehr krank machenden Dreck.

Sie reden von Einigkeit und hetzen die Völker gegeneinander.

Sie reden von Sicherheit und bringen uns in Gefahr.

Sie reden von Barmherzigkeit und haben die grössten Besitztümer.

Sie reden von Jugend- und Kinderschutz und plädieren für Frühsexualisierung und Gender!

Sie reden von Steuerersparnissen und erhöhen ihre P0litikergehälter auf Kosten der Steuerzahler.

Sie reden von Meinungsfreiheit und zensieren jegliche kritische Äusserungen.

Sie reden von humanitärer Hilfe und plündern die Länder aus.

Sie reden von Wahrheit und belügen uns jeden Tag.

Jedes Mal, wenn sie etwas sagen, meinen sie das Gegenteil.

Was bitte stimmt mit denen nicht? Was stimmt mit uns nicht, dass wir genau diese Leute, die uns diese Lügen erzählen, dafür noch bezahlen?

Ich habe lange Zeit darüber nachgedacht, was wir in unserem Leben so machen...

Wir beginnen damit, dass wir unsere Unbekümmertheit schon früh verlieren und in der Schule «unter»RICHTET werden, um gute Staatsbürger zu werden. Wir verbringen einen grossen Teil unserer Kindheit mit lernen von vorgegebenem und abschliessend erhalten wir ein Diplom, das uns die Arbeit garantieren soll, “die wir dadurch ja auch verdienen”. Wir schaffen eine Berufskarriere, gefüllt mit Aktivität und Mühen... …sehr, sehr vielen Mühen... ... bis wir erschöpft zusammenfallen... ABER: wir sind grosse Professionals mit (für einige wenige) einer Menge Geld.

Die Zeit vergeht und wir suchen uns neue Ziele. Versprechen uns die ewige Liebe, haben Kinder, lieben leidenschaftliche Umarmungen und können dank der Kinder keine Nacht mehr ruhig schlafen! Wir versuchen, das Beste aus unserer Zeit zu machen, klettern vielleicht die Leiter der Gesellschaft empor und schicken unsere Kinder auf denselben Weg, den wir gegangen sind…

Dann stellst du fest, dass Du nur im Nebel gelebt hast... ... auf der Suche nach einem sinnlosen Ziel. ...der seinen Feinden zu entkommen versucht. Du wirst ein herumwandelnder Geist... ... bis Deine Zeit dann endlich gekommen ist. Durch diese Weiterentwicklung kam mir eine Idee, wie ich mein Leben verbessern könnte.

Ich nehme alles leichter als bisher. Ich versuche, mein Herz mehr für die Liebe zu öffnen. Ich höre mehr auf die Sachen und Dinge, die mich umgeben. Ich verwende mehr Zeit mit naheliegendem. Ich versuche mein Bestes um schmackhaftes Essen zu kochen, teile die Wärme, die mir Freunde geben und habe ein bisschen mehr Liebe im Alltag.

Ich bin nicht sicher, aber es ist es wert, dass man es probiert... Keine Panik bei einem Glas mehr, ich lebe und «er»lebe mein Leben. Und das ist das, was letztlich zählt. Ich bin nicht sicher, ob es für jeden gut sein wird, aber ich bin für mich sicher, dass ich eine wundervolle Zeit gehabt habe und meine Umgebung darin miterLEBEN liess. Und das ist das, was letztlich zählt, denke ich. DENKST DU NICHT AUCH?

Einen schönen Sonntag wünsche ich mit viel Erleben.


Worte zum Sonntag, 20.3.2022:

Vergeben? Vergessen?

Vergeben und vergessen – aber wie? Gedanken an Situationen, in denen uns andere Menschen gekränkt oder verletzt haben, können uns auch lange nach dem eigentlichen Vorfall noch belasten. Manch einer wünscht sich daher, solche Begebenheiten einfach vergessen zu können. Hilft es dabei, dem Übeltäter den Fehltritt zu verzeihen – und wenn ja, wie gelingt es am besten?

Diesen Fragen gingen britische Psychologen in einer nun veröffentlichten Studie nach. Die Probanden wurden dazu aufgefordert, einen durch Worte verursachten Fehltritt zu verzeihen. Beim geplanten Verzeihen sollten sie sich vornehmen, es dem anderen nicht nachzutragen und ihn in Zukunft freundlich zu behandeln. Beim emotionalen Verzeihen waren sie dagegen angehalten, der Person Gutes zu wünschen und ihr gegenüber Mitgefühl aufzubringen. Man interessierte sich dabei vor allem für die Folge-Unterschiede zwischen »geplantem« und »emotionalem« Verzeihen. Unter Ersterem verstehen sie eine rationale Entscheidung, das Kriegsbeil zu begraben, selbst wenn man noch Groll hegt. Beim Verzeihen auf emotionaler Ebene dagegen wandeln sich negative Gefühle der anderen Person gegenüber in Wohlwollen. In verschiedenen Untersuchungen sollten insgesamt rund 800 Versuchspersonen an reale oder fiktive Vorkommnisse denken, in denen andere sich ihnen gegenüber falsch verhalten hatten.

Anschliessend galt es jeweils Listen mit Wörtern zu lernen, die entweder an das Ereignis erinnerten oder nicht damit im Zusammenhang standen. Schliesslich sollten manche Teilnehmer versuchen, die eingeprägten Wörter absichtlich wieder zu vergessen andere hingegen nicht. Tatsächlich zeigte sich: Wer auf emotionaler Ebene vergeben sollte, dem gelang es besser, Erinnerungen an das Ereignis – in diesem Fall Worte, die damit in Verbindung standen – zu vergessen. Diese Teilnehmer konnten am Ende des Experiments weniger Einträge der Wortliste wiedergeben als jene, die zu einer rationalen Herangehensweise ermuntert worden waren oder keine konkrete Anweisung erhalten hatten. Der Auswertung zufolge hätten emotional versöhnliche Probanden eine grössere Distanz zu dem fraglichen Ereignis aufgebaut, schreiben die Forscher. Das führe zu einer eher abstrakten Sicht darauf, was das Vergessen erleichtere. Diese Erkenntnis sei auch von therapeutischem Nutzen: Wer die Erinnerung an ein aufwühlendes Erlebnis gern hinter sich lassen würde und zum Verzeihen bereit sei, solle demnach eine Versöhnung eher auf emotionaler Ebene anstreben.

Für alle gilt jedoch: Die Zeit heilt Wunden nicht, aber sie hilft beim VERGESSEN. Und jeder ist so individuell geprägt, dass er für sich den besten Weg suchen soll.


Worte zum Sonntag, 13.3.2022:

Ich schäme mich …

Wenn es stimmt, dass "jedes Volk die Regierung hat, die es verdient", müssen wir uns doch in Grund und Boden schämen. Ich schäme mich für diese Regierung die Partei für eine Kriegspartei ergreift, ohne dabei in die Geschichte zu sehen und ohne Skrupel die jahrelang gewachsene Neutralität zu verraten.

Ich schäme mich Mensch zu sein, weil im Jahr 2022 Menschen noch daran glauben, mit kriegerischen Mitteln die eigenen Ziele zu erreichen und damit langfristig Erfolg zu haben.

Ich schäme mich, dass unschuldige Menschen in Sippenbestrafung genommen, aus vielen Bereichen ausgeschlossen werden, egal, ob sie zu den Taten ihrer «ReGIERung» stehen oder nicht; ob es sich um Sportler aus einem Kriegsland handelt oder anderen Menschen.

Ich schäme mich, dass «unabhängige» Journalisten sich schon wieder einseitig instrumentalisieren lassen, um die Leserschaft in die von der Regierung gewollten Meinung zu beeinflussen, für ihre Dummheit kann ich mich nicht schämen, das müssen sie schon selber tun.

Ich schäme mich, zur Gattung Mensch zu gehören, die nichts aus den Lügen, Kriegen und anderen tatsachenverdrehenden Meinungsveränderungen und deren Auswirkungen der letzten Jahrzehnte gelernt hat.

Ich schäme mich, dass eine kriegstreibende Nation verdammt wird, die anderen aber nicht. Die «guten» USA haben nur in den letzten 22 Jahren an mehr als 13 Kriegen und kriegsähnlichen Taten aktiv zum Unfrieden mitgemacht und diese häufig federführend gestaltet (Afghanistan, Irak, Somalia, Libyen, Uganda, Liberia, Jemen, Syrien etc. https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Milit%C3%A4roperationen_der_Vereinigten_Staaten ), die Russen einige weniger (Kaukasus, Krim, Syrien, Aserbaidschan, etc. https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Milit%C3%A4roperationen_Russlands_und_der_Sowjetunion ).

Obama hat sogar den Friedensnobelpreis, vermutlich als Sanktion, weil er 2016 in 7 Länder reinbombte. Die USA führten unter der Regierung Obamas seit dessen Amtsantritt am 20. Januar 2009 bis zum 6. Mai insgesamt 2663 Tage Krieg in verschiedenen Ländern. Zuvor hielt Obamas Vorgänger George W. Bush mit 2662 Tagen den traurigen Rekord – vom Beginn des Afghanistankrieges am 7. Oktober 2001 bis zum Ende seiner Amtszeit im Januar 2009.

Ich schäme mich, 2022 mich für solche Menschen zu schämen zu müssen und für jene, die sich jetzt fragen, ob ich mich nicht für Putin schäme. Doch, als Mensch schäme ich mich für jeden Menschen, der andere töten lässt und dass es Menschen gibt, die sich dazu verleiten lassen.

Ja, ich schäme mich auch für jene Dinge, die ich selbst «verbrochen» habe und hoffe, dass ich mich bei allen, die jeweils unter mehr oder weniger absichtlichen und im Vergleich eher leichten «Taten» darunter gelitten hatten, auch entschuldigt habe.

Aber, was 2022 auf dieser Welt geschieht, kann nicht entschuldigt werden: Missbrauch, Ausgrenzung, Egoismus, Lügen, Betrügen, Töten …

Ich schäme mich für so vieles, an dem ich nicht viel ändern kann. Als Mensch der Worte kann ich nur mit Worten und kleinen Taten dagegen vorgehen. Aber immerhin kann ich ohne mich zu schämen sagen, ich versuche es wenigstens auf eine friedliche Art.

Trotz der negativen weltweiten Vorkommnisse, ob kriegerisch oder nicht, wünsche ich euch einen schönen Sonntag, der wenigstens in unseren jeweils kleinen Welt friedlich und mit dem Schätzen, von dem, was wir haben, gelebt werden kann.


Worte zum Sonntag, 6.3.2022: Mal als Gedicht

Mehr als einmal in der Scheisse gesessen

kleine Rationen wochenlang gegessen

mein Leben mehr als einmal geschrottet

bin der, der lauthals über sich selber spottet.

Körper, Herz und Seele sind manchmal am Zittern

viel Leben liegt wie kaputtes Glas heute in Splittern.

Doch sehe ich mein Leben mehr nur als Soll,

viele die kamen und gingen fanden mich toll,

wie trotz der vielen Niederlagen und Schläge,

ich für sie und mich die Zeit positiv prägte.

Es bleibt ein Leben mit Tränen und Lachen,

ein Leben, dass viele mit Hohn auch verachten.

Und trotzdem bleibt im Rückblick zurück,

es lohnte sich fast jeder Augenblick.

Als Lektion oder Chance das Leben gelebt,

und immer wieder mein Umfeld erregt,

zum Leben erweckt, zum Geniessen gebucht

motiviert und gezogen, nach Lösungen gesucht

Die Freude am Leben immer wieder entdeckt

Sonst wär’ ich an inneren Zweifeln verreckt

Mit vielen das Leben an der Sonne verbracht

Gemeinsam geweint, gemeinsam gelacht.

Ein Leben gelebt, dass lebenswert ist

ist das was bleibt, das ist was du bist.

Ein Trotzkopf, der weiter das Beste nur sucht

solange das Leben den Tod noch nicht bucht.

So sehe ich nach vorn, such das Gute im Tag

und nehme die Dinge so gut wie ich mag.

Die letzten Zeilen, die wünsche ich euch auch

macht euch das Gute zum eigenen Brauch.

Lebt euer Leben so gut und beständig,

ist seid länger tot auf der Erde als lebendig.

Und nach dem Tod ist es nicht mehr wichtig

Das Gewesene vorbei und völlig nichtig.

Wenn ihr was denkt, und glaubt es ist gut,

sagts laut heraus, habt diesen Mut.

Denn nur wer nichts sagt, der wird nicht wissen,

und die Antwort vielleicht ewig vermissen.

I dem Sinn en schöne, positive Tag wünsch ich eu

mit vielne guete Gedanke und Tate.


Worte zum Sonntag, 27.2.2022: Der 2‘000-Franken-Schein - Schein !! 😉

Beim Aufräumen fand der Wirt des Restaurants Frohsinn eines Tages einen 2000-Franken-Schein im Restaurant. Da er ein ehrlicher Mann war, beschloss er, das Geld aufzubewahren, bis sich der rechtmässige Eigentümer melden würde. Monate zogen ins Land und das Geschäft ging mehr schlecht als recht.

Vor dem Geburtstag seiner Frau schliesslich, entschied der Wirt, dass er den nie abgeholten 2000er nun wohl verwenden könne, um ein schönes Geschenk zu kaufen. Er gab das Geld dem Schneider im Ort, der dafür genau einen solchen Mantel anfertigte, wie ihn die Wirtin einst in einem teuren Laden in der Stadt so bewundert hatte.

Dem Schneider kamen die 2000 Franken gerade recht, denn exakt diesen Betrag forderte der Maler von ihm, um seine Wohnung neu zu streichen. Der Maler wiederum richtete mit dem Geldschein die Hochzeit seiner Tochter im Restaurant Frohsinn aus. Wenig später fuhr der Wirt in die Stadt, wo er den wieder zu ihm zurückgekehrten 2000-Franken-Schein zur Bank bringen wollte, auf dass das Geld Zinsen trage.

Doch die Dame am Schalter lachte ihn aus: „Ja, wissen Sie denn nicht, dass es keinen höheren als den 1000-Franken-Schein gibt? Da hat sich jemand einen üblen Scherz mit Ihnen erlaubt!“

Der Wirt zerriss den wertlosen Fetzen Papier und kehrte betrübt in das Dorf zurück.

Doch seine Frau grinste: „Was schaust du denn so traurig? Ich jedenfalls freue mich sehr über meinen neuen Mantel. Der Schneider war erst gestern hier und hat sich begeistert, wie schön seine Wohnung nun wieder ist. Und der Anstreicher ist mit seiner Tochter jetzt gerade unten im Restaurant, um dir für die wundervolle Hochzeitsfeier zu danken!“

Die hübsche Geschichte, in der am Ende alle dazu gewonnen haben, zeigt sehr anschaulich, dass Geld keinen Wert an sich darstellt, sondern lediglich eine Tauschhilfe ist. Also tatsächlich nur ein Geld-schein. Es kann nicht arbeiten (wie u.a. Banken behaupten), aber es führt Angebot und Nachfrage zusammen. Wo die Tauschhilfe fehlt, stockt der Wirtschaftskreislauf – wo das Geld aber zirkuliert, anstatt gehortet oder für Spekulationen missbraucht zu werden, erblüht die Ökonomie wie im Märchen! Aber eben, Märchen sind nicht die Wahrheit und wenn du mehr über das Geldsystem und darüber, warum der finanzielle Zusammenbruch kommen wird, erfahren willst, hier hat es noch mehr Beispiele, welches du kostenlos als PDF-Buch runterladen kannst: https://bit.ly/3zCcR0Y

Die Frage ist nicht, ob das System crashen wird, sondern wann … Lass dich durch kurzweilige Geschichten in die wahren Abgründe des Geldsystems führen und über andere Geschichten staunen.

Auch wenn’s danach beim Blick aufs Geld speziell wird, wünsche ich einen schönen Sonntag.


Worte zum Sonntag, 20.2.22:

Das Haar in der Suppe – Anleitung zum Unglücklichsein

Nichts ist so perfekt, als dass sich nicht ein Haar darin finden liesse. Wenn ich was poste, gibt es (und das ist völlig normal) Menschen, die ich gerade in dem Moment berühre, in dem ich es poste. Oder dann genau das Gegenteil: ich erdrücke und verärgere sie mit dem Post. Wer sucht, der findet immer etwas Negatives. Beispiele gefällig?

"Das Essen war echt toll, aber leider etwas zu stark gewürzt."

"Die Arbeit gefällt mir sehr gut, aber leider ist sie zu …"

"Das Spiel war echt toll, aber ..."

"Das ist wirklich nett von dir, aber hättest du nicht …",

"Das war wirklich ein schöner Tag, aber …"

Welchen Schaden du bei dir anrichtest, wenn du immer ein Haar in der Suppe findest? Du verdirbst dir und anderen die gute Laune und nimmst dir und anderen jeden Spass an dem, was du erlebst. Nörgler sind nun mal keine Stimmungskanonen, da sie sich und anderen die gute Laune verderben.

Das Dümmste, was du tun kannst, wenn du weiterhin unglücklich sein möchtest, wäre, wenn du dich auf das konzentrierst, was gut und schön ist und den Rest, das Haar, einfach für dich behalten würdest.

Oder, noch schlimmer: du nimmst dir vor, ohne Wenn und Aber nur das zu sehen, was gut funktioniert und Einwände erst gar nicht aufkommen lässt. Dann könnten du und deine Mitmenschen nämlich ungetrübte Freude empfinden, geniessen und entspannen. So schlimm!

Merke dir: Jedes Ding hat mindestens zwei Seiten. Es liegt bei dir, worauf du deine Aufmerksamkeit lenkst. Haare machen sich gut auf dem Kopf. In der Suppe verderben sie den Genuss. Wenn du etwas geniessen, dich an etwas erfreuen willst, dann suche bewusst das Schöne und blende das Haar aus.

Wenn du Negatives und Schwierigkeiten suchst, findest du garantiert welche.

Die Folgen und Nebenwirkungen des negativen Suchens sind garantiert: Unglücklichsein, Depressionen, Schuldgefühle, Ängste, geringes Selbstbewusstsein, Stress, Einsamkeit - um nur einige zu nennen.

Woher kommen diese Erkenntnisse? Sie gehen auf die über 2000 Jahre alte Erkenntnis der Stoiker zurück: «Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern unsere Sicht der Dinge.»

Du kannst dir also schlechte Gefühle machen, indem du etwas negativ siehst und bewertest. Du bist der Schöpfer deiner Gedanken. So wie du die Fähigkeit hast, dir aufbauende, stärkende, positive, selbstbewusste, liebevolle und zuversichtliche Gedanken zu machen, hast du auch die Fähigkeit, dir schwächende, negative, ängstliche, ärgerliche und hasserfüllte Gedanken zu machen.

Deine Gedanken entscheiden darüber mit, ob das Leben, das du führst, befriedigend oder unbefriedigend, spannend oder langweilig, erfüllt oder unerfüllt ist. Deshalb ist es nicht übertrieben, zu sagen: Deine Gedanken sind die Baumeister deines Schicksals.

Du hast die Wahl: du kannst dein Unglücklichsein mehren, indem du den Gedanken des Glücks gewissenhaft folgst oder den anderen Weg zu gehen.

Du kannst also dein Glück zerstören oder schmieden - es liegt bei dir.

Einen glücksvollen Sonntag in einer glücklichen Umgebung wünsche ich euch.


Worte zum Sonntag, 13.2.22:

Talente (nicht) aufgeben

Es mangelt nicht an Talenten, es mangelt an Ausdauer, denn jeder Mensch hat ein Talent, irgendetwas, das er besonders gut kann. Doch manchmal zweifeln wir selbst daran.

Das Problem liegt auch darin, die nötige Ausdauer zu entwickeln, um sein Talent zu fördern. Um es auf den Punkt zu bringen, es gibt keinen einfachen Weg, um erfolgreich zu werden.

Es steckt meist viel Fleiss, harte Arbeit und eine unerschöpfliche Ausdauer dahinter. Denn wir werden irgendwann immer auf Hindernisse stossen … manchmal auf sehr viele sogar.

Michael Jordan hat mal gesagt: «In meiner Karriere habe ich über 9’000 Würfe verfehlt. Ich habe fast 300 Spiele verloren. 26-mal wurde mir der spielentscheidende Wurf anvertraut und ich habe ihn nicht getroffen. Ich habe immer und immer wieder versagt in meinem Leben. Deshalb bin ich erfolgreich.» Dieses Zitat tätowieren Sie sich am besten in Gedanken auf Ihre Stirn!

Auf dem Weg zum Erfolg werden wir, wie man so schön sagt, oft auf die Schnauze fliegen.

Andere werden auf dich treten, damit du liegen bleibst, aber das ist erfolgreichen Menschen egal, sie stehen trotzdem wieder auf!

Aber, aufgeben darfst du, wenn etwas absolut keinen Sinn macht, sinnlos wird. Eine Beziehung, in der nur einer wirklich will. Einen Beruf, der dir keinen Spass macht und dich täglich nur stresst und unglücklich macht.

Aber gibt nicht auf, nur will mal was daneben ging. Suche dein Talent und entwickle es weiter. Oder, glaubst du, du bist talentfrei? Nein! Doch oft steckt ein Selbstwertproblem dahinter. Wie wir unsere Fähigkeiten einschätzen, ist nur zum Teil davon abhängig, was wir tatsächlich richtig gut können. Der Vergleich mit anderen, ob wir besser oder schlechter sind als die Menschen in unserem Umfeld, ob wir gerade Erfolge oder Misserfolge ernten – das alles spielt eine Rolle. Neue Talente entdeckt man, wenn man sich traut, etwas Neues zu probieren. Wenn man an seine persönlichen Grenzen geht. Und nicht immer gleich sagt, man könne dies oder jenes nicht, nur weil man es noch nie gemacht hat.

Man kann sich auch in spielerischen Situationen ausprobieren: Ein Organisationstalent kann sich auch zeigen, wenn man den Flohmarkt für die Schule organisiert. Eine kommunikative Begabung oder Führungsfähigkeiten kann man auch im Vorstand eines Vereins entdecken. Man muss einiges ausprobieren und dann aufmerksam dafür sein, was einem gut gelingt und zugleich relativ leichtfällt – dann ist man seinem Talent auf der Spur. Wer sich gar nicht traut, kann in einem ersten Schritt auch Freunde fragen, welche Talente sie bei einem sehen. Oder mit einem Coach wie mir daran arbeiten.

Lange glaubte man, Talent oder Begabung sei gleichzusetzen mit der angeborenen Intelligenz. So entstand die Idee vom Menschen, der zum Genie geboren ist. Später kam dann die Theorie auf, mit nur genug Übung könnte jeder eine beliebige Fähigkeit zur Exzellenz ausbauen. Aus meiner Sicht ist aber etwas in der Mitte angemessen. Es gibt Menschen mit besonders günstigen Voraussetzungen etwa in Musik, Mathematik, Sport oder anderen Bereichen, die Hochbegabten also. Leistung und Erfolg erwachsen allerdings auch bei ihnen erst aus dem Zusammenspiel von Anlage, Persönlichkeit, Unterstützung und Förderung des Talents. Das kann im besten Fall der zündende Funke einer Herzensangelegenheit sein und beginnt – wie so vieles – mit dem ersten Schritt, dem Machen.

So wünsche ich euch einen machbaren Sonntag mit vielen euren Talenten entsprechenden Begebenheiten, die euer Herz erwärmen.


Worte zum Sonntag, 6.2.22: Ich habe es satt! Ein gehässiger Gastkommentar.

„Ich habe es satt, oder, um es noch klarer auszudrücken: ich habe die Schnauze voll vom permanenten und immer religiöser werdenden Klima-Geschwafel, von Energie-Wende-Phantasien, von Elektroauto-Anbetungen, von Gruselgeschichten über Weltuntergangs-Szenarien von Corona über Feuersbrünste bis Wetterkatastrophen. Ich kann die Leute nicht mehr ertragen, die das täglich in Mikrofone und Kameras schreien oder in Zeitungen drucken. Ich leide darunter miterleben zu müssen, wie aus der Naturwissenschaft eine Hure der P0litik gemacht wird.

Ich habe es satt, mir von missbrauchten, pubertierenden Kindern vorschreiben zu lassen, wofür ich mich zu schämen habe. Ich habe es satt, mir von irgendwelchen Gestörten erklären zu lassen, dass ich Schuld habe an Allem und an Jedem - vor allem aber als in Europa lebender für das frühere, heutige und zukünftige Elend der ganzen Welt.

Ich habe es satt, dass mir religiöse und sexuelle Minderheiten, die ihre wohl verbrieften Minderheitenrechte mit pausenloser medialer Unterstützung schamlos ausnutzen, vorschreiben wollen, was ich tun und sagen darf und was nicht.

Ich habe es satt, wenn völlig Übergeschnappte meine Muttersprache verhunzen und mir glauben beibringen zu müssen, wie ich mainstream-gerecht zu schreiben und zu sprechen habe.

Ich habe es satt mitzuerleben, wie völlig Ungebildete, die in ihrem Leben nichts weiter geleistet haben, als das Tragen einer fremden Aktentasche, glauben, regieren zu können.

Ich kann es nicht mehr ertragen, wenn unter dem Vorwand einer „bunten Gesellschaft“ Recht und Sicherheit dahinschwinden und man abends aus dem Hauptbahnhof kommend, über Dreck, Schmutz, Obdachlose, Drogensüchtige und Beschaffungskriminelle steigen muss, vorbei an vollgekrakelten Wänden.

Ich möchte, dass in meinem Land die Menschen, gleich welchen Geschlechts, welcher Hautfarbe und gleich welcher Herkunft wertgeschätzt und unterstützt werden, die täglich mit ihrer fleissigen, produktiven und wertschöpfenden Arbeit den Reichtum der ganzen Gesellschaft hervorbringen: die Mitarbeiter in den Unternehmen, die Handwerker, die Freiberufler, die vielen engagierten und sozial handelnden Unternehmer der kleinen und mittständischen Wirtschaft. Ich möchte, dass die Lehrer unserer Kinder, die Ärzte und Pfleger unserer Kranken und Hilfebedürftigen die Anerkennung, die Wertschätzung und die Unterstützung erhalten, die sie täglich verdienen. Ich möchte, dass sich die Jungen und Ungestümen in den wohlgesetzten Grenzen unseres Rechtsraumes austoben aber sich auch vor ihren Eltern und Grosseltern, vor den Alten und Erfahrenen verneigen, weil sie die Erschaffer ihres Wohlstandes und ihrer Freiheit sind.“ Prof. Dr. Knut Löschke

Da kann und will ich keine weiteren Worte mehr hinzufügen und wünsche einen Sonntag, der die Hoffnung, dass die Guten Zeiten wiederkommen weiterleben lässt, wenigstens in der jeweiligen Gesellschaft, die uns schätzt.


Worte zum Sonntag, 30.01.2022:

Achte darauf, mit wem du deine Zeit verbringst

"Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen du deine meiste Zeit verbringst!"  Jim Rohn

Eines der wichtigsten Zitate, die ich in meinem Leben gehört habe!

Vielleicht weisst du es nicht, aber mit wem du deine meiste Zeit verbringst, beeinflusst sehr stark dein Leben. Wir übernehmen unterbewusst viele Glaubenssätze und Verhaltensweisen von Freunden, Kollegen oder Familienmitgliedern.

Du willst beispielsweise erfolgreicher werden: Was meinst du, welcher Freundeskreis wäre „förderlicher“ für deinen Erfolg?

Freundeskreis A mit Leuten, die rumnörgeln, meinen alles besser zu wissen und pessimistisch sind, die deine Ideen von Anfang im Keim ersticken mit Sätzen wie: „Das schaffst du nicht…“, „Das funktioniert doch eh nicht.“

Oder Freundeskreis B mit Leuten, die dich motivieren, die immer positiv denken und auch wirklich wissen, wie man erfolgreich wird. Die nicht nur reden, sondern auch Taten folgen lassen. Die dich bei deinen Ideen unterstützen und dir Mut machen.

Welcher Freundeskreis wäre förderlicher?

Selbstverständlich Freundeskreis B. Es ist deshalb wichtig, dass du wirklich darauf achtest, mit wem du deine Zeit verbringst.

Vergiss nicht, es geht NICHT darum, mit wem du die beste Zeit verbringst, sondern die meiste.

Wir verbringen die halbe Lebenszeit mit der Arbeit. Wenn du vielleicht im falschen Job steckst, dann ändere das. Selbst wenn du erfolgreich bist, haben Leute die schlechte Angewohnheit, dich immer wieder herunter zu ziehen. Es ist ein Sabotage-Programm, das auch dich beeinflussen wird.

Verbringe deine Zeit mit Dingen und Menschen, die dir wirklich wichtig sind. Statt jeden Tag etwas für seine Ziele zu tun, gammeln viele einfach durch das Leben. Verschwende nicht deine Zeit mit sinnlosen Dingen oder Menschen. Konzentriere dich darauf, was dich im Leben weiterbringen und glücklich machen. Analysiere doch mal deinen Tagesablauf, deine Umgebung. Wie viel ist wirklich wichtig, von dem, was du tust und mit wem du es tust?

Das Leben ist viel zu kostbar, um sich mit Dingen und Menschen zu beschäftigen, die uns keinen Spass machen (oder uns mit negativen Nachrichten vollballern).

Stattdessen solltest du jeden Tag etwas tun, das du liebst!

Mach es heute und habe einen schönen Sonntag.


Worte zum Sonntag, 23.01.2022: Das Leben kann morgen schon zu Ende sein

Wir werden im Durchschnitt etwa 84 Jahre alt. Das sind etwa 30’000 Tage. Rund 10’000 Tage davon verschlafen wir. Das bedeutet, uns bleiben nur 20’000 Wachteil-Tage! Manchmal mehr, manchmal weniger. Das ist alles, was wir haben. Auch wenn das eine Milchmädchenrechnung ist, es geht mir um die Bedeutung dieser Zahl, nicht um deren Exaktheit.

Ich habe das Gefühl, dass die meisten Menschen sich dieser Tatsache nicht bewusst sind. Wir haben nur dieses eine Leben geschenkt bekommen. Eine weitere Chance bekommen wir nicht, dasselbe Leben nochmals zu leben. Trotzdem gammeln viele Menschen nur durchs Leben.

Sie halten an alten Dingen in der Vergangenheit fest. Sie denken an die guten alten Zeiten, obwohl sie noch so jung sind. Oder glauben, dass ihr Leben mehr oder weniger wert ist als das von anderen. Sich auf Kosten anderer über sie erheben wollen und Macht und Überlegenheit ausleben wollen.

Viele Menschen könnten sich schon Montagmorgen die Kugel geben. Sie warten nur darauf, dass es wieder Freitag wird. Sie warten auf das Wochenende und die Ferien.

Mich macht das einfach nur traurig. Das Leben hätte so viele Dinge zu bieten. So viele schöne Sachen, über die man sich freuen kann. Trotzdem werfen die meisten Menschen ihr Leben regelrecht weg oder lassen es sich von anderen bestimmen. Man jammert über das Wetter, denkt an die guten alten Zeiten, wo alles scheinbar besser war. Sie sprechen sich irgendwelche Lebenslügen ein: „Irgendwann wird alles besser, ich muss nur durchhalten.“

Der „erlösende“ Tag wird niemals kommen, wenn es kein Umdenken im Kopf gibt. Nur wir selbst können entscheiden: Will ich diese 30’000 Tage nutzen und das Beste daraus machen? Oder will ich gar nichts machen? Lasse ich sie mir durch andere vermiesen? Will ich weiterhin jammern und allen anderen die Schuld geben? Soll ich ausrechnen, wie viele Stunden ich im Leben Stau stehe oder auf der Toilette sitze? Oder anderes tun?

Diese Entscheidung ist jedem selbst überlassen …

Was kann man dazu noch sagen? Ganz einfach: Mach das Beste aus deinen 30’000 Tagen!

Ich wünsche euch heute einen Sonntag, den ihr als Positiv auf die ER-lebte Seite stellen könnt, bewusst aus eurem eigenen Antrieb heraus. Fangt doch mal mit einem Kompliment an euer Gegenüber an oder sagt es euch selbst. Meist macht das Freude.


Worte zum Sonntag, 16.1.2022: Lerne mit Kritik(ern) umzugehen und dein Leben zu leben.

Es gab sie und wird sie auch immer geben: Kritiker!

Es wird immer Menschen geben, die, egal was du tust, andauernd etwas zu meckern haben.

Niemals kannst du diese Leute zufrieden stellen. Versuche es erst gar nicht. Wenn du es dennoch versuchst, wirst du irgendwann aufgeben, da diese Menschen dir die Motivation nehmen werden. Irgendwann wirst du nicht mehr an dich selbst glauben, wenn du es allen recht machen willst. Man kann und sollte es niemals recht machen. Es ist unmöglich. Das habe ich selbst irgendwie etwas spät begriffen.

Manche Leute sind auch einfach neidisch. Sie gönnen anderen Menschen nichts. Aus diesem Grund versuchen sie ständig irgendetwas Neues zu finden, um dich von deinen Vorhaben abzubringen. Manche Leute fragen mich zum Beispiel, was denn diese Worte zum Sonntag hier bringen sollen. „Wer soll sich denn überhaupt dafür interessieren? Ich denke, man kann bestimmte Dinge nicht einfach so verändern.“ Wenn ich einen Blick in meine Besucherstatistiken im Netz werfe zweifle ich nicht einen Moment daran. Ich schreibe es in erster Linie für mich und wenn ich Menschen ab und zu zum Nachdenken bewegen kann ist es, egal ob ein oder zwei oder fünfzig, für mich schon mehr als erwartet.

Kritiker wissen meist nichts. Viele wollen sie sich nur wichtigmachen und mitreden, obwohl sie nichts wissen, sich nicht wirklich mit dem auseinandersetzen, was gerade Thema ist. Akzeptiere, dass du es bestimmten Menschen niemals Recht machen kannst. Wenn du so weit bist, wirst du dich frei wie ein Adler fühlen.

Gehe deinen eigenen Weg und lass die Anderen reden. Wenn du genügend Selbstwertgefühl für dich und dein Tun besitzt, können solche Gedanken dir keine schlechten Gefühle mehr einreden. Und wenn nicht? Melde dich bei mir über meine Homepage: www.inside-schweiz.ch.

Ich freue mich für alle, die sich frei genug fühlen, SelbstBEWUSST und SelbstBESTIMMT ihren Weg zu gehen und wünsche allen einen schönen Sonntag, den sie bewusst selbst bestimmen.

Abschliessende Gedanken zu allen bisherigen und folgenden «Worte zum Sonntag»: Ich erwarte nicht, dass du in jedem Punkt mit mir übereinstimmst. Im Gegenteil, ich nehme gerne an Diskussionen teil, die nicht meiner Meinung entsprechen. Ich ENTwickle mich mit Freude weiter. Möglicherweise konnte ich dich irgendwann mal inspirieren, motivieren oder zum Nachdenken anregen? Ich freue mich sehr, wenn mal ein Kommentar hinterlassen oder der Artikel geteilt wird, damit auch andere Menschen inspiriert werden können und beginnen, das Leben zu leben, welches sie wirklich leben wollen. Leben wir los. Heute – jetzt an einem Sonntag, der wie alle Tage dazu da sein kann, zu beginnen.


Worte zum Sonntag, 9.1.2022: DEMOkratische WISSENschaft?

Wir verwenden keinen Asbest mehr, weil mutige Menschen „die Wissenschaft“ in Frage gestellt haben. Ärzte empfehlen keine Zigaretten mehr, weil mutige Menschen "die Wissenschaft" in Frage gestellt haben. DDT wird nicht mehr auf Menschen gesprüht, weil mutige Menschen "die Wissenschaft" in Frage gestellt haben. Schwangere Frauen nehmen kein Contergan mehr ein, weil mutige Menschen die "Wissenschaft" in Frage gestellt haben. Quecksilber wird nicht als Heilmittel verwendet und wir wissen jetzt, dass es ein Gift ist, weil mutige Menschen "die Wissenschaft" in Frage gestellt haben.

Milliarden von Leben wurden durch einfaches Händewaschen vor Operationen gerettet, weil ein mutiger Arzt namens Ignaz Semmelweis "die Wissenschaft" in Frage stellte, in eine Anstalt gesteckt und gedemütigt wurde.

Irgendwann wurden die Leute, die "die Wissenschaft" in Frage stellten, gemieden. Sie wären zensiert worden. Man hätte sie ignoriert, lächerlich gemacht, beschämt und Schlimmeres.

Aber so funktioniert die Wissenschaft. Indem man hinterfragt und herausfindet und forscht und beobachtet, und ja, manchmal ist "die Wissenschaft" falsch und muss aufgrund von neuen Beweisen geändert werden.

Alle oben aufgeführten Praktiken (und es gibt noch viele weitere Beispiele) galten als sicher und wirksam. Sie wurden erst gestoppt, als genügend Leute sie in Frage stellten und die Beweise ehrlich und mutig untersucht wurden. Die Wissenschaft in Frage zu stellen ist nicht falsch, respektlos oder dumm. Es ist intelligent, reif und moralisch, wenn man merkt, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Es ist die Wissenschaft selbst!

Das gilt auch für Entscheide in den Demokratien. Die Mehrheit hat nicht immer Recht, sondern sind einfach in der Mehrheit. Punkt.

Also, Leute, hinterfragt immer wieder! Zweifelt und fragt nach! Lasst euch nicht von einer Mehrheit an der Nase herumführen! Ihr seid deshalb nicht schlecht, sondern aufmerksam und lasst euch nicht so schnell hinters Licht führen. Selbstdenker kommen weiter. Das ist auch in einer Demokratie so: Gelebte Demokratie zeigt ihr wahres Wesen darin, wie Mehrheiten mit Minderheiten umgehen.

In diesem Sinn wünsche ich euch einen fast fraglos guten Sonntag.


Worte zu Neujahr, 01.01.2022:

Zum doppelten RÜCKBLICK

Ein ereignisreiches Jahr ging vorbei und wird für viele leider noch lange Spuren in unseren Leben hinterlassen. Jeder von uns war irgendwie davon betroffen, die einen mehr die anderen weniger. Einige haben geliebte Menschen verloren im Wissen, dass das Leben immer tödlich endet und die meisten an etwas anderem als einem Virus. Die meisten haben gelernt, mit Einschränkungen zu leben, die einen besser, die anderen weniger. Einige folgen gehorsam den Anordnungen von oben, ohne viel zu überlegen, andere lehnen sich dagegen auf. Ich kann beide Seiten verstehen.

Selbst gehöre ich zu jenen, die versuchen, und sei es nur in Worten und mit der Überzeugung, dass vieles unüberlegt und falsch ist, die Geschehnisse auf beiden Seiten der Medaille anzusehen. Etwas, was unsere Beamten und P0litiker nicht tun (können oder wollen).

Egal auf welcher Seite du stehst, alle sollen das Leben so leben dürfen, wie sie es geplant haben und es kann nicht sein, dass andere sich deines Lebens habhaft machen. Selbstverantwortung und Rücksicht auf jene, die jeweils gefährdet sind, sind selbstverständlich, nicht nur in dieser merkwürdigen Zeit. Ich gebe auch kein Vollgas, wenn Menschen auf dem Fussgängerstreifen unterwegs sind.

Es hat nichts mit Rücksichtslosigkeit zu tun, wenn man immer wieder Fragen stellt, auf die man keine, oder unzufriedenstellende Antworten erhält. Der Mensch ist die Kreatur, die wohl als einzige dazu fähig ist, etwas in Frage zu stellen und leider auch dazu in der Lage ist, mit anderen Leben zu spielen wie im Monopoly.

Die Entfremdung auch in Familien zeigt auf, was mit Angst angerichtet werden kann. Die sozialen Kontakte werden technisiert und die Kontrolle des eigenen Lebens externalisiert. Das ist kein menschliches Leben mehr. Wir haben in den letzten neunzig Jahren nicht viel gelernt, ausser, dass man ausgegrenzt wird, wenn man der Obrigkeit nicht traut. Schade um ein weiteres, verlorenes Jahr, das mehr genommen als gegeben hat und mehr Schaden als Nutzen hinterlassen wird, ohne dass die Schuldigen je dafür sühnen müssen. Schade.

Mit merkwürdigen, traurigen Gefühlen wünsche ich allen, die bis hierher gelesen haben ein besseres Jahr, als dieses war und dass der Mensch wieder menschlich wird, und erkennt, dass seine Sterblichkeit einfach zum Leben gehört und Lebensfreude auch.

Wer ein gutes Gedächtnis hat 😉, hat bemerkt, dass ich bis hierhin genau diese Zeilen vor einem Jahr schon mal schreiben musste - leider. Diese kommen noch dazu:

Auch in diesem Jahr gab es für jeden von uns wohl im privaten Umfeld einige Höhepunkte und auch Tiefpunkte, die das Jahr nicht mehr vergessen gehen lassen. Aber so unfrei wie in den letzten beiden Jahren war ich (und ihr?) in über 60 Jahre Leben nie – und ich bin überzeugt, dass es nicht nötig gewesen wäre.

So wünsche ich allen ein freier werdendes 2022, die Klarsicht, dass wir etwas gemeinsam haben: das Mensch sein; dass wir etwas Individuelles haben: den freien Entscheid; dass wir alle nur ein Leben leben: unseres! Ein Leben über das wir frei entscheiden können, dürfen und sollen. Mit Rücksicht auf andere aber auch mit der Einsicht, dass jeder für sich selbst entscheiden kann, soll und muss, wie viel andere in seinem eigenen Leben zu entscheiden haben dürfen.

In diesem Sinne wünsche ich euch seelische, psychische, gesundheitliche und hoffentlich bald wieder echte Freiheit im Neuen Jahr.


Worte zum Sonntag, 26.12.2021: Vermisst!

Ach, wie ich die Zeiten vermisse, als P0litiker noch Mut, Verstand und rhetorische wie intellektuelle Brillanz an den Tag legten. Als Unabhängigkeit, das Verständnis für die berechtigen Sorgen einfacher Bürger, Kenntnis der Verfassung und vor allem die Liebe zur Freiheit noch vorhanden waren. Ein Virus kommt als Schreckgespenst, welches die Gesellschaft spaltet, die Menschheit verunsichert und die kopflose Dummheit der Regierenden schonungslos offenlegt. Ein wahrer weltweiter Tornado der Wortbrüche ergiesst sich über das femddenkenlassende Volk. Die vielen leeren Worte von gestern gelten schon heute nicht mehr.

Die ReGIERung besteht aus politischen Laienselbstdarstellern, aus verkommenen Subjekten, die aus Verlegenheit in ihre Ämter gespült wurden aber diese doch nicht aus eigener Kraft erarbeitet haben. Erfolglose Gestalten, die sich mit letzter Kraft an ihre hohen Löhne klammern, die sie in der freien Wirtschaft wohl in ihrem gesamten Leben niemals verdient hätten. Handlungsunfähige Stotterer, visionslose Technokraten, inhaltsleere Opportunisten, seelenlose Stümper und tatsachenfremde Parasiten.

Ganze ReGIERungen, Deutschland und Österreich voran, spielen eine sarkastische Parodie, die heutzutage Satiriker schonungslos arbeitslos machen, da das, was an der «Spitze des Landes» steht, den intellektuellen Tiefstpunkt der P0litik als groteskes Witzfiguren-Kabinett darstellt. Und die Presse singt unisono mit im Chor der abstrusen Einfältigkeit. Ach, wie ich die Zeiten vermisse, als ein gesundes Hirn noch Grundvoraussetzung für die P0litik und Ämter und Journalismus galt! Ich wünsche mir Leute in die P0litik, die mich dazu bringen, dieses Wort wieder ohne eine NULL zu schreiben und wieder ein o benutzen zu dürfen.

Ich danke Menschen wie Gerald Grosz in Österreich, Boris Reitschuster in Deutschland und vielen anderen dafür, dass sie mir beweisen, dass es überall noch freiheitsliebende, selbstdenkende Menschen gibt, die sich nicht unterdrücken und missbrauchen lassen. Ach, wie ich sie vermisse: Die Zeiten, die (frei) waren.

Trotzdem einen schönen Sonntag im hier und heute und möge er euch uneingeschränkte Freu(n)de bereiten!


Worte zum Sonntag, 19.12.12: Die erst- und zweitschönste Sache der Welt kombiniert…

… oder: Wenn man(n) einige Seiten eines «KOCHBUCH’s der anderen Art» in die Finger bekommt.... Ich will euch eine Kurzzusammenfassung daraus nicht ersparen und hoffe, dass ihr euch auch amüsiert: Frauen werden oft als „appetitlich“, „zum Anbeissen“, „süss“ oder „knackig“ bezeichnet, die man(n) am liebsten „vernaschen“ würde. Liebespaare haben sich „zum Fressen“ gern, Frauenbrüste werden in birnen- oder apfelförmig eingeteilt, in schwerwiegenderen Fällen auch als Melonen bezeichnet. Das sind tiefverwurzelte, umgangssprachliche Ausdrucksweisen, die nicht unbedingt gleich zu feministischen Diskussionen führen müssen, weil auch „der kleine Unterschied“ durchaus bei Essens- und Nahrungsmittelvergleichen nicht zu kurz kommt.

Das war zu allen Zeiten so und wird auch immer so bleiben, weil Essen, Erotik und Sex immer schon miteinander in Verbindung gebracht wurden. Dichter und Schriftsteller haben zu allen Zeiten höchst „lukullische“ Wortbilder gemalt, wenn sie verführerische Frauen beschrieben: Da hatten die Angebeteten „eine Haut wie Milch und Honig“ oder eine „so samten wie ein Pfirsich“, „Augen wie Tollkirschen“ (gefährlich!, wir wissen, die sind giftig!), sie rochen nach Mandeln und Zimt, haben Pfeffer (oder Paprika) im Blut, locken mit einem Erdbeermund, ihre wohlgeformte Gestalt lässt dem Betrachter das Wasser im Mund zusammenlaufen. Essen und Sexualität gehören zusammen wie Tag und Nacht, Sonne und Mond.

Dass das Wissen darum heutzutage vielen Menschen nicht mehr präsent ist, liegt vielleicht daran, dass unsere Überflussgesellschaft die Nacht zum Tag gemacht und dem Wahn verfallen ist, eine sexuelle Revolution hinter sich gebracht zu haben. Das Ergebnis ist, dass jeder glaubt, alles über Sex zu wissen. Darüber ist allerdings die Erotik verloren gegangen. Ohne sie ist Sex nur mit einer Suppe ohne Salz zu vergleichen. Es gibt Gesellschaften - vor allem bei den Naturvölkern -, die haben keinerlei Hemmungen in Bezug auf Nacktheit oder sexuelle Intimität vor Fremden, sind aber tief beschämt, wenn man sie beim Essen stört. In puritanischen Gesellschaften war und ist beides verpönt: gutes Essen wie auch guter Sex. Um sich die Lust auf beides zu vermiesen, wurden die seltsamsten Abhärtungsmassnahmen getroffen. Mahatma Ghandi stieg von Kuh- auf Ziegenmilch um, weil ihn erstere sexuell erregte (was ihm offensichtlich nicht in den Kram passte).

Aus dem alten Griechenland ist überliefert, dass der Kreis um Pythagoras die köstlichsten Schlemmereien auftischen liess, um es unangetastet sofort wieder abtragen zu lassen. So wurde gelehrt, wie man seine Begierden zähmt (und ein gleichschenkliges Dreieck ist ein gleichschenkliges Dreieck. Aus!). Nun stand und steht der Menschheit der Sinn weit weniger nach Askese als nach Lustgewinn, weshalb sie ständig auf der Suche nach Nahrungs- und Genussmitteln ist, die nicht nur die Manneskraft stärken, sondern auch das andere Geschlecht nicht nur willig, sondern auch wollüstig machen. Der (Aber-)Glaube, was aphrodisiakische (uii, vielleicht habe ich das auch nicht ganz richtig geschrieben...?) Wirkung habe, schlug durch die Zeiten hindurch allerdings geradezu Purzelbäume. Im alten Ägypten galt als verbindlich, dass Salat zu Fruchtbarkeit verhelfe. Es gab eine Menge Brimborium darum - selbst die Pharaonen fühlten sich bemüssigt, die kleinen Nachwuchspharaonen zum Fest des Salatgottes Min zu zeugen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Mittelmeers hätte man sich über dieses Treiben sehr gewundert: Die Griechen hielten Salat für den grossen Abtörner schlechthin. Der Sage nach hat Aphrodite den toten Adonis auf einem Salatlager aufgebahrt. Das wird den Ruf des Salats auch weiterhin nicht gefördert haben.

Der Sellerie hingegen ist bis heute über jeden Zweifel erhaben; man nenn ihn im Volksmund scherzhaft »Stehsalat«, weshalb er Priestern verboten war. Das gleiche gilt für Spargel, der natürlich schon aufgrund seiner Gestalt zu unkeuschen Gedanken verführt. Da gibt es allerdings noch eine andere Sicht der Dinge, die nicht unerwähnt bleiben soll. Kenner wissen, dass Spargel harnfördernd und daher eine idealer „Nierendurchspüler“ ist. Das gilt auch für Spargelwasser, weshalb es unter keinen Umständen nach dem Kochen weggeschüttet werden soll. Lauwarm und leicht gesalzen ist es sogar ein wohlschmeckender Trunk (Schalen mitzukochen verstärkt übrigens den Geschmack - und die Wirkung). Nun wissen geübte Spargelesser, dass sich der Uringeruch nach dem Verzehr von intensivem Spargel auf wundersame Weise hin zu Veilchenduft verändert (achten Sie ruhig einmal darauf!). Von Madam Pompadour geht das von ihr selbst in die Welt gesetzte Gerücht, dass sie von Spargel gar nicht genug bekommen konnte und mit ihrem König, Ludwig XV, die wundersamsten Wasserspiele spielte...... (?!)

Nach der Entdeckung der neuen Länder kamen zum Althergebrachten natürlich neue Liebeszaubermittel wie Zimt, Nelken, Muskatnuss, Mandeln, Kokosnuss, Kaffee, Schokolade und Vanille. Angeblich kommt das Wort von Vagina(?). Dazu zählt auch die Kartoffel, auch wenn wir das heute gar nicht glauben mögen, weil wir uns keine einheimischere Feldfrucht vorstellen können (obwohl zu Zeiten Columbus erst importiert und erst viel später als „Essen“ anerkannt). Shakespeare lässt seinen Falstaff die Kartoffel in einem erotischen Zusammenhang zitieren: »Nun mag es Kartoffeln regnen, Liebesperlen hageln und Mannestreu schneien; ein Sturm von Versuchung mag sich erheben, ich gehe hier in Deckung.« Sagt's in den Armen einer Frau (womit die Deckung gemeint ist!).

Viel später erwähnt auch Lord Byron im Don Juan die Kartoffel in erotischem Zusammenhang. Wie sehr sich unsere Meinung über die Kartoffel gewandelt hat, lässt sich an dem Wort »Bratkartoffelverhältnis« ablesen. Zielt es doch eher auf ein spiessig-gemütliches Versorgungsverhältnis denn auf feurige Liebesspiele. Das Sprichwort »Die dümmsten Bauern haben die grössten Kartoffeln« erhält allerdings genau betrachtet vielleicht einen Doppelsinn...

Liebeskräfte vermutete man wohl zu allen Zeiten hinter den teuren, kostbaren Speisen, weshalb wir uns heute bei Bedarf eher der Auster, dem Kaviar und der Trüffel zuwenden. Dennoch hat alter Volksglaube -wie schon beim erwähnten Sellerie und beim Spargel - gehalten.

Über Artischocken steht in einem uralten Kräuterbuch nachzulesen: „Die Wurzeln und Fleisch unter dem Köpfle mit Salz und Pfeffer gegessen, öffnen den Gang zum unkeuschen Samen.“ In schwerem Verdacht standen auch alle Sorten von Hülsenfrüchten, Zwiebeln und Knoblauch: also alle blähenden Gemüsefrüchte (ob man da etwas verwechselt hat?)

Der Ruf des Ginseng hat sich bis heute gehalten, unterstützt durch ein cleveres Marketingmanagement, und vom Ingwer weiss man dass er gefässerweiternde Wirkstoffe enthält, was in Liebesdingen logischerweise von Vorteil ist. Koriander und Kümmel wurden von unseren Urahnen hoffnungsvoll gekaut. Um die Muskatnuss gab es die unglaublichsten, zum Teil höchst unappetitlichen Zauberriten; heute weiss man, dass zu viel davon narkotisierend wirkt und nicht ungefährlich ist.

Nelken haben, wie alle geruchs- und geschmacksintensiven Gewürze, stark stimulierende Wirkung, weshalb die Alten sich davon beachtliche Erektionen versprachen. Ein Verführungstrank für prüde Burgfräulein und keusche Mägde war warme Milch, gekocht mit Würznelken, Melissenkraut und „Pomeranzenschalen“.

Die verrücktesten Aufführungen veranstalteten unsere Urahnen mit dem Pfeffer. Er wurde sowohl innerlich - über Speisen und Getränke - wie auch äusserlich angewendet. Dirnen bestrichen künstliche Phalli mit Öl, Pfeffer und Nesselsamen und führten sie sich und den Männern rektal ein, um die Erregung zu steigern. Die Inder gebrauchen den Pfeffer und andere »zusammenziehende« Kräuter, um die Vagina der Frauen zu verengen. Aus heutiger Sicht alles recht zweifelhafte Vergnügungen.

Die italienische Küche hat uns allen die Gaumenwonnen von Salbei vermittelt. Dass dieses köstliche Kraut aus der Küche des Südens nicht wegzudenken ist, hat wohl auch mit amore zu tun. Sein lateinischer Name - Horminum - leitet sich ab von horman, was sich mit „zur sinnlichen Begierde reizen“ übersetzen lässt.

Ein abschliessendes Wort sei nochmals der Vanille gewidmet, denn sie ist es, der die Schokolade ihre anregende Wirkung verdankt - meinten zumindest die Galane der Rokokozeit, die darauf schworen, dass die Sache erektionsfördernd sei. Damals war Schokolade vor allem ein Getränk, dem jedoch auch Zimt, peruanischer Balsam und Kardamom beigemengt wurde. Ein Zeitzeuge berichtet, dass Schokolade vor allem von jungen Ehemännern exzessiv getrunken wurde, „um ihren Weibern Genüge zu leisten“. So ändern sich die Zeiten: Einen Kakaotrinker würden Frauen heute zunächst nicht als „hammerharten Kerl“ einschätzen!

Nun mag man von all dem halten, was man will – am Ende kommt es darauf an, beim Essen seinen Instinkten zu folgen. Und wie schon ein alter Bauernspruch sagt: „Einbildung ist auch eine Bildung.“ Kochen, Essen und Sex haben auf jeden Fall ein paar Dinge gemeinsam: in Hast und Eile wird nichts daraus; die guten Dinge muss man sich im Kopf und auf der Zunge zergehen lassen. Warum glaubt ihr, zieht es einen immer wieder in die Küche, während der Partner kocht? Das ärgert viele Köchinnen und Köche sehr, wenn sie Diffiziles rühren, wenden oder drehen und dabei gestreichelt und beschmust werden. Aber was soll man als liebender Mensch tun, wenn die wunderbarsten Bratendüfte und Backaromen durchs Haus ziehen? Man muss seiner Vorfreude Ausdruck verleihen und ins Zentrum dieser Verheissung vordringen, wie von einem Magneten angezogen.

Lasst euch also küssen, ihr Schöpfer aller Sinnesfreuden. Vorher und nachher. P.S.: Wenn euch einige der erzählten Praktiken „schmutzig“ vorkommen, lasst euch gesagt sein: Ihr wisst ja nicht, was ich euch alles erspart habe!

Woody Allen wurde einmal gefragt, ob er Sex für eine schmutzige Sache hält. Seine lapidare Antwort: „Wenn er gut ist, ja!“ - Recht hat er.

Und wenn ihr jetzt Hunger habt und nicht richtig wisst auf was, lasst euch durch die Lust lenken – auf was auch immer. (Dieser Artikel ist 2006 in meiner damaligen Kundenzeitschrift Inside Monthlytipp, Ausgabe 29 erschienen)

In diesem Sinne abschliessend nach vielen Worten einen annehmen Sonntag mit viel Freuden jeglicher Art. Und wenn ihr gerade alleine seid – esst was Gutes 😉.


Worte zum Sonntag 12.12.21 Politik, Wahlmüdigkeit und Hoffnungslosigkeit?

Einen Satz möchte ich euch, auch wenn ich ihn schon mal gebraucht habe, nicht ersparen: «Früher gingen kluge Köpfe in die P0litik, heute sind sie in der Wirtschaft …» So ist zum Beispiel der einzige Arzt im Bundesrat Vorsteher vom Aussendepartement und ein Doktor in Wirtschaftswissenschaften Vorsteher im Eidg. Amt des Innern inkl. Bundesamt für Gesundheitswesen, in welchem er seit 2012 nichts verbessert hat, im Gegenteil! Kernkompetenzen als «Führungskräfte» werden intelligenterweise sicher anders eingesetzt. Oder wünschen Sie sich einen Kaminfeger in ihrer Konditorei und einen Metzgermeister als Hausarzt (was noch einigermassen nachvollziehbar wäre😉)?

Kommt eine gewisse «Wahlmüdigkeit» daher, dass viele, die in die P0litik gehen, dort nicht ihren Kernkompetenzen nachgehen können oder wollen?

Einer der häufigsten Gründe, warum Menschen nicht wählen gehen ist, dass sie von der Politik enttäuscht oder einfach unzufrieden sind: Zum Beispiel sind einige von der Partei enttäuscht, die sie zuletzt gewählt haben. Sie wollen diese Partei deshalb nicht mehr wählen und können sich für keine andere Partei entscheiden.

Einige sind darüber enttäuscht, dass die Entscheidungen der Politiker nicht viel mit ihnen und ihren Problemen zu tun haben. Sie denken, die Politikerinnen und Politiker interessieren sich nicht für ihre Probleme.

Viele Menschen fühlen sich von Politikerinnen und Politikern, egal welcher Partei, nicht angesprochen.

Es gibt auch eine Gruppe von Menschen, die aus Protest nicht wählen gehen. Zum Beispiel, weil sie mit dem politischen System nicht zufrieden sind. Das heisst, sie sind nicht gegen eine bestimmte Partei, sondern allgemein gegen die Art, wie Politik gemacht wird. Viele lehnen deshalb die Wahl ab.

Es gibt auch eine kleine Gruppe von Menschen, die nicht wählen geht, weil sie sich nicht für Politik interessiert. Einige denken zum Beispiel, dass sie nicht genug Wissen haben, um wählen zu gehen und so eine wichtige Entscheidung treffen zu können.

Dann ist da noch die kleinste Gruppe der Nichtwähler: Menschen, die eigentlich wählen wollen, aber zum Beispiel ihre Unterlagen für die Briefwahl zu spät abschicken, den Wahltermin einfach vergessen, oder nicht wählen gehen, weil sie zum Beispiel am Wahltag krank sind.

ABER: Wer nicht wählen geht, macht die Meinung der Anderen STÄRKER!

Es lohnt sich, jene Menschen zu wählen, die der eigenen Meinung am nächsten kommen, egal welcher Partei sie angehören. Es lohnt sich, sich auf ein paar wenige zu verlassen, die man kennt, schätzt und davon ausgehen kann, dass sie das, was sie sagen, auch geradlinig umsetzen wollen und erst als zweite Möglichkeit den oft genannten, eidgenössischen Konsens anstreben.

Ich für meinen Teil wähle nur noch Menschen, von denen ich überzeugt bin, dass sie sich für ihre Meinung stark machen und nicht duckmäuserisch in den Hinterbänken still versauern. Ich will Menschen in der Politik, die sich lautstark äussern und zu ihren Aussagen stehen! In den letzten zwanzig Monaten habe mich die meisten Politiker mit ihrem Stillschweigen nur noch enttäuscht. Neue Besen kehren besser ist nur ein Spruch, aber besser ein Besen, der weiss, was er zu tun hat, als einer, der nur in einer Ecke steht und nichts bewegend die Sitzungsgelder einsackt!

In diesem Sinn, egal wen du wählen kannst – tu es. Oder, wie Erich Kästner sagte: "Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es." Einen schönen Sonntag.


Worte zum Sonntag, 5.12.21: Stolz!?

Kann man auf etwas Stolz sein, woran man nicht aktiv beteiligt ist oder war?

Man kann wohl ganz allgemein einen stolzen Charakter haben, weil man zum Beispiel viel in seine erfolgreiche Arbeit gesteckt hat. Man kann auf Personen Stolz sein, zum Beispiel seine Tochter. Hier hat man einen gewissen Anteil am Werdegang. Kann man auch auf einen Freund stolz sein, zu dessen Erfolg man nichts beigetragen hat? Ist man dann stolz auf sein Werk, oder ist man stolz, einen so erfolgreichen Freund gewonnen zu haben? Vermutlich Letzteres.

Kann man stolz sein auf sein Land? «Wir» haben gewonnen – wo ist da die eigene Leistung?

Natürlich kann man sich freuen, freudig Respekt bekunden für die Leistung anderer. Aber woher kommt das Recht, stolz darauf zu sein? Kann man stolz auf seine Nationalität sein? Es ist klar, dass man froh sein kann, in einem der sichersten, wohlhabendsten und immer noch angenehmsten Länder der Welt zu sein. Aber ich kann doch gar nichts dafür. Wie kann ich stolz darauf sein? Oder verstehe ich das falsch, und der Fakt, dass ich zufälligerweise hier geboren wurde, gibt mir einen Grund, stolz zu sein - wieso? Was habe ich dazu beigetragen? Ich kann doch höchstens froh sein, dass es so ist und ich nicht in einem der ärmsten Länder der Welt geboren wurde.

Gibt es also zwei verschiedene Arten von Stolz? Einmal das Gefühl, etwas selbst erreicht zu haben und einmal eine Art Überheblichkeitsgefühl einfach aus sich selbst heraus?

Oder verwechseln wir manchmal Stolz einfach mit glücklich sein?

Haben wir verlernt, dass wir, wenn wir uns über Dinge und Geschehnisse freuen, nicht Stolz sein müssen, sondern einfach Glücklich sein dürfen? Das Glück ist eine sehr starke, positive Emotion, verbunden mit einem vollkommenen, dauerhaften Zustand intensiver Zufriedenheit. So und ähnlich äussern sich diverse Nachschlagewerke zum Thema Glück. Da die Frage, was uns in diesen Zustand versetzt, sehr subjektiv zu beantworten ist, kann man Glück auch als „subjektives Wohlbefinden“ umschreiben.

Glück können wir in einem kürzeren Zeitraum erleben, zum Beispiel bei einem tollen Essen, einem gelungenen Abend mit Freunden, einem perfekten Date. Angestrebt wird natürlich auch ein langfristiger Zustand, zum Beispiel durch körperliche

Gesundheit, keine finanziellen Sorgen, intakte Partnerschaft/intaktes Familienleben und dergleichen.

Also lassen wir doch das sympathische Glück den leicht überheblichen Stolz überwinden und geniessen mit vollem Gefühl glückliche Momente die eine längere Halbwertszeit haben als der Stolz.

Was lest ihr lieber: Ich wünsche euch einen stolzen Sonntag?

Oder: In diesem Sinne einen glücklichen Sonntag.

Geniesst die glücklichen Momente!


EIN CORONAMASSNAHMENZWISCHENBERICHT: Als Ungeimpfter schränkt mich die Regierung seit mehr als 20 Monaten ein. Ich gehe an keine Veranstaltungen, gehe selten (3x) getestet (und damit als einer der wenigen vor-Ort-fast-sicher-nicht-Übertrager) ins Restaurant und versuche meine Freizeit so gut wie möglich draussen und nur im engen Kreis zu verbringen. Und Ihr wollt mir nun klar machen, dass sich die Geimpften benachteiligt fühlen, weil Sie eine Maske tragen müssen? Ich frage mich langsam wer mehr zur Pandemie Bekämpfung beiträgt: ich, der ungeimpft mein Leben zurückgezogen verbringt, oder der Geimpfte, der überall hinreisen kann, an jeder Veranstaltung tun und lassen kann was er will und so die Viren weiterverteilt? Ja, es ist mein Entscheid mich einzuschränken, wenn ich mich nicht impfen lassen möchte. Es ist mein Recht, über meinen Körper mit allen Konsequenzen zu urteilen. Aber gebt nicht Ungeimpften die Schuld für das Versagen der P0litik! Jetzt wird behauptet, dass zu wenig Personal für eine grössere Anzahl Betten zur Verfügung steht. Wo ist das Personal, welches vor 5 – 6 Jahren noch für die viel grössere Bettenzahl zur Verfügung stand denn heute? Und warum nicht mehr verfügbar? Daraus ergibt sich nur noch eine Frage: was hat Bundesrat Berset mit seinen Vasallen seit 2012 FÜR das Gesundheitswesen getan, ausser Abbau? Gebt auch nicht den Ungeimpften die Schuld am Versagen des Impfstoffes (habt ihr je irgendeine Impfung erhalten, die ihr alle paar Monate immer wieder erneuern müsst und so wenig Schutz bietet? PS: So langsam sterben auch die Geimpften in den Intensiveinrichtungen…). Und noch schlimmer: Alle paar Monate wird euch blühen, in der EU auch als nicht (mehr) geimpft zu gelten.


Worte zum Sonntag, 28.11.21: Dummheit

Gibt es dumme Menschen? Wenn ja, was ist Dummheit? Ist Dummheit nicht lediglich die Abwesenheit von Intelligenz und wenn ja, wie kann es sein, das einige Leute dümmer als andere sind? Oder sind wir am Ende alle dumm, weil wir uns erdreisten, Leute der Dummheit zu beschuldigen?

Um diese Fragen zu klären, muss man erst wohl einmal klären was Intelligenz ist. Ist man Intelligent, wenn man gut in der Schule ist, oder ist das nur Fleiss und eine gute Aufnahmefähigkeit? Ist man Intelligent, wenn man seine Sprache beherrscht, oder ist man nur naiv genug den Gesetzen der Rechtschreibung und Grammatik Folge zu leisten, ohne darüber nachzudenken?

Meiner Meinung nach ist Humor eine der höchsten Formen der Intelligenz, da Humor starkes abstraktes Denken, sowie die Fähigkeit veranschaulichenden Erklärens, erfordert. Aber wie kann es dann sein, dass ein beliebter Humorist als Kind schlecht in der Schule war, oder viele Professoren nicht lustig sind?

Das lässt mich zum Schluss kommen, dass Intelligenz vielleicht gar nicht existiert. Intelligenz ist lediglich ein weiteres unnützes Wort, welches dazu dient, andere Menschen herabzustufen und sich selbst als etwas Besseres zu deklarieren. Wer sich selbst als Intelligent bezeichnet, sollte einmal überlegen, welch grossen Fortschritt wir seit der Steinzeit gemacht haben. In 200 Jahren oder weniger lachen die Menschen über das, was sich heute als intelligent bezeichnet.
Der Mensch weiss nach tausenden von Jahren nicht wirklich viel über sich und seine Welt, die ihn umgibt. Er erforscht und erkennt, ist aber nicht in der Lage nachzuvollziehen. Was bringt uns unsere Intelligenz? Ist es wirklich erstrebenswert, durch ständige Forschung, neue Massenvernichtungswaffen und Fernsehtechnologien zu entwickeln? Immer mehr, weiter, schneller?
Sind Menschen intelligenter als Tiere, weil sie in der Lage sind sich schneller und in grösseren Mengen gegenseitig zu ermorden? Oder sind es am Ende die Tiere, welche auf jeglichen Fortschritt verzichtet haben, weil sie mit ihrer Intelligenz die Sinnlosigkeit darin erkannt haben? Tiere zerstören jedenfalls nicht ihre Natur und somit ihren eigenen Lebensnektar, führen keine Kriege und machen sich nicht über so etwas lächerliches wie Intelligenz Gedanken
😉.

Am Ende bin ich wohl der Dümmste von allen, weil ich mir eine Meinung über etwas, wie ich selbst sagte, nicht vorhandenes, gebildet habe.

Dann wünsche ich euch nun einen prall gefüllten Tag, an dem ihr urteilsfrei Freude an der eigenen Dummheit erleben dürft, euch daran erfreut und die Intelligenz und den Ernst im Leben einfach mal beiseite stellt. Viel Vergnügen.


Worte zum Sonntag, 21.11.2021:

Entlarvende P0LITIK, ganz ohne Corona

Die demokratische Macht des Volkes ist längst zu nichts aussagenden Sonntagsreden von politisch aktiven Rhetorikern verkommen. Es herrscht nicht mehr das Volk, sondern das Kapital. P0litiker steuern die Bürger dorthin, wo sie am wenigsten Schaden anrichten, dem Kapital nutzen und die Finanzmärkte und Grosskonzerne regieren die P0litik. Lobbyisten steuern die Gesetzgebungen zum Wohl der Grosskonzerne, PR-Agenturen machen Propaganda, die Unterhaltungs- und abhängige Informationsindustrie stellt das Volk ruhig. Das Bildungssystem erzieht ungesehen vom menschlichen Nutzen den ökonomisch verwertbaren Nachwuchs.

Nicht meiner Meinung? Nehmen wir mal als Beispiel die in der Schweiz unheimlich aktive Tabaklobby: Tagblatt, 2.11.21: Tabaklobbyisten haben hierzulande leichtes Spiel. Ein Ländervergleich sieht die Schweiz als Spielwiese für die Tabakkonzerne, von wo aus sie schalten und walten können, wie es ihnen beliebt. Die Schweiz sei ein «Zufluchtsort» für die internationalen Tabakkonzerne. Zu diesem Schluss gelangt der kürzlich veröffentlichte Tabaklobby-Index 2021. Dieser wird vom Global Centre for Good Governance in Tobacco Control (GGTC) herausgegeben und misst die Bemühungen von Regierungen, gegen die Einflussnahme der Tabakindustrie vorzugehen. Der Ländervergleich fällt für die Schweiz wenig schmeichelhaft aus: Von 80 untersuchten Staaten belegt die Schweiz den zweitletzten Platz. Schlechter schneidet nur die Dominikanische Republik ab. Die multinationalen Tabakkonzerne könnten von der Schweiz aus «in aller Ruhe und Sicherheit ihre globalen Aktivitäten planen», heisst es im Bericht. Dann zu den Tabaklobbyisten im Parlament: Konkret kritisiert das GGTC, dass es hierzulande keine formellen Vorschriften gegen die Beteiligung der Tabakindustrie an der öffentlichen Gesundheitspolitik gebe. Personen, die für Tabakkonzerne arbeiten, könnten als Mitglieder ins Parlament gewählt werden, ohne ihren Job aufgeben zu müssen. Einer davon sei etwa der Zürcher SVP-Nationalrat Gregor Rutz, der als Präsident der Vereinigung des Schweizer Tabakwarenhandels ein «engagierter Förderer» der Interessen der Tabakindustrie auftrete.

Ein absolutes No-Go sei auch, dass der Bundesrat den Pavillon an der Weltausstellung 2020 in Dubai durch den Tabakkonzern Philip Morris mitfinanzieren lassen wollte. Erst nach massivem öffentlichem Druck zog das Aussendepartement von Ignazio Cassis den Sponsoringvertrag zurück. Die Schweiz ist gemäss dem Bericht eines der wenigen Länder, die das Rahmenübereinkommen zur Eindämmung des Tabakgebrauchs der WHO nicht ratifiziert haben. Die Tabakindustrie profitiere so in hohem Masse von den minimalen Bundesgesetzen zur Tabakkontrolle. So sei etwa die Tabaksteuer seit 2013 nicht mehr angehoben worden und die Industrie könne ihre Produkte «quasi ungehindert» vermarkten. Darüber hinaus habe das Parlament jüngst nach über sechs Jahren Arbeit ein «enttäuschendes» Tabakproduktegesetz verabschiedet.

Wenn man die Schäden ansieht, die die Tabakindustrie im Gesundheitswesen anrichtet, erscheint eine sogenannte «Pandemie» wie ein Furz im Weltall. Ab und zu ein Werbeverbot, ein paar Warnungen auf den Packungen, aber sonst nichts.

Dies nur ein ausführlicheres Beispiel, auf welchem Weg sich unsere «Demokratie» befindet. Oder, schaut mal nach, was «unsere» P0litiker nach ihrer politischen Laufbahn so tun und vor allem: WO!

Wir müssen bereit sein, uns in einer neuen Freiheit gegen die Herrschaft der Konzerne und Reichen in der P0litik zu behaupten und den Polit-Kapitalismus in die Schranken zu weisen. Noch ist es nicht zu spät! Darum: Augen auf bei der nächsten Wahl. Wer schleudert nur mit heisser Luft in seinen «Bitte-wählt-mich»-Parolen um sich und wer steht auch nach der Wahl dafür da, für die Werte, die er/sie vor der Wahl verkörpert/versprochen hat. Ich sehe viele sogenannte Berufsp0litiker, die sich duckmäuserisch durch die Legislatur zwängen und plötzlich vor den Wahlen wieder auf den Strassen auftauchen und ihre Meinung «kundennah» kundtun.

In diesem Sinn einen schönen Sonntag, an dem euch P0litiker so wenig wie möglich zwischen die Beine grätschen und ihr den Tag geniessen könnt, mit oder ohne Tabak, selbstbestimmt und frei.